Nächstes Todesopfer: Flughafen-Malaria weitet sich aus
gefunden auf weekend.at
Am Flughafen Frankfurt und im angrenzenden Stadtteil Schwanheim sorgt der Ausbruch von Tropen-Malaria für große Besorgnis. Nachdem bereits zwei Mitarbeiter des Drehkreuzes verstorben waren, ist nun auch ein infizierter Anwohner gestorben. Damit sind im Zusammenhang mit der eingeschleppten Infektion bereits drei Menschen tot. Das Gesundheitsamt weitet die Spurensuche nach den Überträgern massiv aus.
Insgesamt wurden im Raum Frankfurt bislang acht Infektionen mit der gefährlichsten Form der Tropenkrankheit, der Malaria tropica, registriert. Im Juni und August erkrankten zunächst sechs Mitarbeiter direkt am Flughafen. Zwei dieser Angestellten erlagen in der Folge der schweren Erkrankung und sind tot.
Mitte September meldeten die Gesundheitsbehörden zwei weitere Fälle im nahegelegenen Stadtteil Schwanheim. Die Betroffenen hatten weder Tropenreisen unternommen noch am Flughafen gearbeitet. Am 17. September gab die Stadt bekannt, dass einer der beiden erkrankten Anrainer verstorben ist.
Da eine Übertragung von Mensch zu Mensch bei Malaria ausgeschlossen ist, gehen Experten davon aus, dass infizierte Anopheles-Mücken im Fracht- oder Passagierraum von Flugzeugen nach Deutschland gelangt sind.
Am Flughafen Frankfurt und im angrenzenden Stadtteil Schwanheim sorgt der Ausbruch von Tropen-Malaria für große Besorgnis. Nachdem bereits zwei Mitarbeiter des Drehkreuzes verstorben waren, ist nun auch ein infizierter Anwohner gestorben. Damit sind im Zusammenhang mit der eingeschleppten Infektion bereits drei Menschen tot. Das Gesundheitsamt weitet die Spurensuche nach den Überträgern massiv aus.
Insgesamt wurden im Raum Frankfurt bislang acht Infektionen mit der gefährlichsten Form der Tropenkrankheit, der Malaria tropica, registriert. Im Juni und August erkrankten zunächst sechs Mitarbeiter direkt am Flughafen. Zwei dieser Angestellten erlagen in der Folge der schweren Erkrankung und sind tot.
Mitte September meldeten die Gesundheitsbehörden zwei weitere Fälle im nahegelegenen Stadtteil Schwanheim. Die Betroffenen hatten weder Tropenreisen unternommen noch am Flughafen gearbeitet. Am 17. September gab die Stadt bekannt, dass einer der beiden erkrankten Anrainer verstorben ist.
Da eine Übertragung von Mensch zu Mensch bei Malaria ausgeschlossen ist, gehen Experten davon aus, dass infizierte Anopheles-Mücken im Fracht- oder Passagierraum von Flugzeugen nach Deutschland gelangt sind.