Neusiedler See immer trockener: Alarmstimmung bei Betrieben

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jowi59
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Am Neusiedler See schlagen zahlreiche Betriebe und Wassersportdienstleister Alarm: Der Wasserpegel des Steppensees sinkt nach den heißen Sommermonaten drastisch und bewegt sich ungebremst auf einen historischen Tiefstand zu. Derzeit trennen den See nur noch drei Zentimeter von der bisherigen Rekordmarke aus dem Dürrejahr 2022. Die Folgen für Tourismus, Handwerk und Region sind bereits jetzt spürbar.
Obwohl das Jahr 2026 für den Neusiedler See zu Beginn noch mit deutlich höheren Wasserständen als in den Vorjahren gestartet war, haben die anhaltende Sommerhitze und Trockenheit die Situation dramatisch gewendet. Über die heißen Monate hinweg zog sich das Wasser kontinuierlich zurück.
Besonders deutlich wird die Seichtheit des Gewässers beim traditionellen Auskranen der Segel- und Elektroboote am Ende der Sommersaison. In der Ruster Bucht gestaltet sich das Herausheben der Boote extrem schwierig: Trotz vorausgegangener Ausbaggerungen treffen die Bootsbesitzer vor dem Krangelände auf eine massive Schlammschicht.
Laut ortsansässigen Yacht- und Bootsbetrieben sind bereits knapp 80 Prozent der zu kranenden Boote im Schlamm aufgesessen, wie der ORF Burgenland berichtet. Durch das flache Wasser und die Hitze blieb der Segelsport im Sommer weitgehend auf der Strecke, wodurch auch Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten für Dienstleister ausblieben.
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