Online-Shopping: Dritte Paketgebühr macht Bestellungen noch teurer

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jowi59
gefunden auf weekend.at
Seit 1. November gilt eine weitere EU-Paketgebühr für Onlinebestellungen aus Nicht-EU-Staaten. Damit können bei Einkäufen über Temu, Shein und AliExpress inzwischen drei verschiedene Abgaben zusammenkommen. Besonders bei günstigen Waren drohen erhebliche Preisaufschläge.
Die jüngste Abgabe beträgt zwei Euro pro relevanter Zollanmeldungsposition. Sie fällt bei direkten Importen aus Nicht-EU-Staaten an und kommt zu bereits bestehenden Belastungen hinzu. Entscheidend ist nicht allein, wie viele Artikel in einem Paket liegen, sondern wie die Waren bei der Zollanmeldung erfasst werden.
Bereits seit 1. Juli 2026 gilt für entsprechende Kleinsendungen bis 150 Euro Warenwert ein EU-Pauschalzoll von drei Euro pro Zollposition. Seit 1. Oktober erhebt Österreich außerdem eine Paketsteuer von zwei Euro, die bestimmte große Versandhändler trifft. Wird diese an Konsumenten weiterverrechnet, kann der Aufschlag inklusive Umsatzsteuer 2,40 Euro betragen.
Mit der neuen EU-Bearbeitungsgebühr können bei einem direkten Drittlandsimport somit fünf Euro je relevanter Warenposition an EU-Abgaben zusammenkommen. Bei betroffenen Großhändlern kann zusätzlich die österreichische Paketsteuer anfallen.
Wie stark sich die Abgaben auswirken können, zeigt eine Modellrechnung: Ein T-Shirt kostet bei einem ausländischen Onlinehändler fünf Euro. Dazu kommen drei Euro EU-Pauschalzoll, zwei Euro EU-Bearbeitungsgebühr und 2,40 Euro weiterverrechnete österreichische Paketsteuer.
Vielleicht werden doch die Bestellungen bei den Chinesen etwas eingebremst.
Lara1
Lara1
Österreichische Paketsteuer schadet dem stationären Handel
Der Lenkungseffekt der Paketsteuer – also dass Menschen weniger online und mehr direkt in Geschäften einkaufen – tritt eher nicht ein. So die Einschätzung des Handelsverbands. ÖSTERREICH.
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