Schule öffnet für eine Schülerin
Im abgelegenen Ort Ginostra auf der italienischen Vulkaninsel Stromboli hat nach mehr als 20 Jahren wieder eine Schule geöffnet - für genau eine Schülerin. Eine sechsjährige Schülerin wird in einem Raum des Pfarrhauses unterrichtet.
Ginostra hat außerhalb der Urlaubssaison nur etwa 40 Einwohner und ist ausschließlich per Schiff erreichbar. Die Eltern der Schülerin hatten sich für die Wiedereröffnung der Schule eingesetzt. Die Gemeinde hofft, damit auch dem Bevölkerungsschwund auf den Liparischen Inseln entgegenzuwirken.
Ginostra hat außerhalb der Urlaubssaison nur etwa 40 Einwohner und ist ausschließlich per Schiff erreichbar. Die Eltern der Schülerin hatten sich für die Wiedereröffnung der Schule eingesetzt. Die Gemeinde hofft, damit auch dem Bevölkerungsschwund auf den Liparischen Inseln entgegenzuwirken.
Ich wünsche der Schülerin, dass noch ein paar andere Familien mit Kindern in den abgelegenen Ort ziehen, sodass sie bald Schulkollegen und Schulkolleginnen hat.
Ob das so sinnvoll ist? Kinder brauchen gleichaltrige Schulkameraden, zum Lernen und zum Spielen. Da sollten die Eltern auf das Festland ziehen.
Ich finde, das hört sich aus Sicht des Kindes sehr deprimierend an. Gibt es nur das eine Mädchen auf dieser Insel? Die Eltern finde ich auch komisch, wenn sie das unbedingt so wollten, da würde ich eher von dort wegziehen, um das Kind nicht so zu isolieren.
Wenn die Eltern schon nicht wegziehen möchten, es gibt auch Fernschulen, so wie im australischen Outback. Da hat man wenigsten Kontakt zu Schülern.
Mir tut das Mädchen leid, keine Schulkameraden und gleichaltrigen Freunde.
Mir tut das Mädchen leid, keine Schulkameraden und gleichaltrigen Freunde.