Solarstrom einfacher teilen oder verschenken
gefunden auf: https://salzburg.orf.at/stories/3373401/
Für Besitzer oder Betreiber von Photovoltaik-Anlagen wird das Teilen von Solarstrom einfacher. Donnerstag tritt das sogenannte Peer-to-Peer-Energienutzungsmodell in Kraft. Damit kann überschüssiger PV-Strom mit Nachbarn, Familienmitgliedern oder Betrieben geteilt werden. Auch Verkaufen oder Verschenken ist möglich.
Für das Modell brauche es lediglich eine vertragliche Vereinbarung zwischen Beteiligten, sagt Markus Schwarz, der für Energiegemeinschaften im Land Salzburg zuständige Referent: „Dabei ist eine Gewinnabsicht möglich, die bisher nicht möglich war. Verschenken oder verkaufen muss man im Vertrag ganz klar definieren – auch einen möglichen Preis für die Verrechnung.“
Ab kommendem Montag ist die praktische Umsetzung möglich. Voraussetzung ist, dass alle Beteiligten beim selben Netzbetreiber sind. Ein weiterer Vorteil: Auch die Netzkosten könnten damit reduziert werden, so Schwarz: „Man spart sich 57 Prozent der Netzkosten, wenn alle Teilnehmer an einem Trafo sind – und 28 Prozent, wenn alle bei einem Umspannwerk angeschlossen sind.“
Die vergünstigten Netzentgelte treten mit 1. Jänner 2027 in Kraft.
Eine Vorlage für einen Peer-to-Peer-Vertrag und weitere Informationen gibt es auf energiegemeinschaften.gv.at.
Für Besitzer oder Betreiber von Photovoltaik-Anlagen wird das Teilen von Solarstrom einfacher. Donnerstag tritt das sogenannte Peer-to-Peer-Energienutzungsmodell in Kraft. Damit kann überschüssiger PV-Strom mit Nachbarn, Familienmitgliedern oder Betrieben geteilt werden. Auch Verkaufen oder Verschenken ist möglich.
Für das Modell brauche es lediglich eine vertragliche Vereinbarung zwischen Beteiligten, sagt Markus Schwarz, der für Energiegemeinschaften im Land Salzburg zuständige Referent: „Dabei ist eine Gewinnabsicht möglich, die bisher nicht möglich war. Verschenken oder verkaufen muss man im Vertrag ganz klar definieren – auch einen möglichen Preis für die Verrechnung.“
Ab kommendem Montag ist die praktische Umsetzung möglich. Voraussetzung ist, dass alle Beteiligten beim selben Netzbetreiber sind. Ein weiterer Vorteil: Auch die Netzkosten könnten damit reduziert werden, so Schwarz: „Man spart sich 57 Prozent der Netzkosten, wenn alle Teilnehmer an einem Trafo sind – und 28 Prozent, wenn alle bei einem Umspannwerk angeschlossen sind.“
Die vergünstigten Netzentgelte treten mit 1. Jänner 2027 in Kraft.
Eine Vorlage für einen Peer-to-Peer-Vertrag und weitere Informationen gibt es auf energiegemeinschaften.gv.at.