Tagesheiliger 6. November: Leonhard von Limoges
Leonhard von Limoges, auch Leonhard von Noblat (*um 500, † 559/620), war ein fränkischer Adelssohn, der am Hof der Merowinger erzogen wurde; später lebte er als Eremit.
Gemäß dieser Überlieferung taufte und erzog ihn der Erzbischof Remigius von Reims (440–534). Von Mitleid erfüllt, suchte der junge Leonhard regelmäßig Gefangene auf und sprach erfolgreich für ihre Freilassung bei König Chlodwig I. (466–511) beziehungsweise dessen Nachfolger Chlothar I. (~500–561) vor. Später lehnte er die ihm angebotene Bischofswürde ab, um sich als Eremit in die Einsamkeit des unweit von Limoges gelegenen Waldes von Pauvain zurückzuziehen. Von seiner Zelle aus begann er, für Kranke und Hilfsbedürftige zu predigen. Die Legende besagt, es seien durch das Gebet des heiligen Leonhard oder auf seine Anrufung hin auf wundertätige Weise die Ketten zahlreicher Gefangener zersprungen.
Zu Grundbesitz kam der Heilige, nachdem er die hochschwangere Königin gerettet hatte. Das Königspaar jagte in den Wäldern Limoges, doch die Königin bekam Wehen. Leonhard hörte ihre Schreie, eilte zu Hilfe und rettete ihr und dem Kind das Leben. Der König – vermutlich handelte es sich um König Chlothar I. – wollte Leonhard durch Reichtum Dank sagen. Doch Leonhard erbat sich lediglich so viel Waldfläche, wie er mit seinem Esel in einer Nacht umreiten könne. Diesen Wunsch erfüllte der König. Leonhard gründete auf dem geschenkten Land das Kloster Noblat, das noch besteht.
Gemäß dieser Überlieferung taufte und erzog ihn der Erzbischof Remigius von Reims (440–534). Von Mitleid erfüllt, suchte der junge Leonhard regelmäßig Gefangene auf und sprach erfolgreich für ihre Freilassung bei König Chlodwig I. (466–511) beziehungsweise dessen Nachfolger Chlothar I. (~500–561) vor. Später lehnte er die ihm angebotene Bischofswürde ab, um sich als Eremit in die Einsamkeit des unweit von Limoges gelegenen Waldes von Pauvain zurückzuziehen. Von seiner Zelle aus begann er, für Kranke und Hilfsbedürftige zu predigen. Die Legende besagt, es seien durch das Gebet des heiligen Leonhard oder auf seine Anrufung hin auf wundertätige Weise die Ketten zahlreicher Gefangener zersprungen.
Zu Grundbesitz kam der Heilige, nachdem er die hochschwangere Königin gerettet hatte. Das Königspaar jagte in den Wäldern Limoges, doch die Königin bekam Wehen. Leonhard hörte ihre Schreie, eilte zu Hilfe und rettete ihr und dem Kind das Leben. Der König – vermutlich handelte es sich um König Chlothar I. – wollte Leonhard durch Reichtum Dank sagen. Doch Leonhard erbat sich lediglich so viel Waldfläche, wie er mit seinem Esel in einer Nacht umreiten könne. Diesen Wunsch erfüllte der König. Leonhard gründete auf dem geschenkten Land das Kloster Noblat, das noch besteht.