„Tickende Zeitbomben“: Warum Salzburgs Berge immer mehr zur tödlichen Falle werden
gefunden auf salzburg24.at
Bernhard Egger, Ausbildungsleiter des Salzburger Bergsportführerverbandes, zeichnet ein düsteres Bild der Lage. „Bereits im Winter lag wenig Schnee auf den Gletschern. Im Sommer ist er dann rasch geschmolzen“, erklärt der Bergretter aus Bramberg (Pinzgau). Die Folge: Die Schneebrücken über den Gletscherspalten wurden immer dünner und brüchiger. „Die Spaltensturzgefahr hat sich erhöht.“
Selbst auf 3.000 Metern Höhe gab es im Sommer nachts Plusgrade. Das Eis schmelze unaufhaltsam. „Innerhalb eines Monats schaut der Gletscher völlig anders aus“, so Egger.
Wie real diese Gefahr ist, zeigte ein dramatischer Unfall vor zwei Wochen genau in dieser Region: Zwei erfahrene Bergsteiger aus Deutschland stürzten beim Abstieg über den Randkluftsteig rund 15 Meter tief in eine Gletscherspalte. Einer war ausgerutscht und hatte seinen angeseilten Kameraden mitgerissen. Trotz schwerer Verletzungen gelang es einem der beiden, einen Notruf abzusetzen. In einer stundenlangen, dramatischen Rettungsaktion bei Dunkelheit, Wind und Nebel mussten die beiden von Bergrettern aus der Spalte geborgen werden.
Gleichzeitig beobachtet Egger einen besorgniserregenden Trend: Immer mehr Freizeitsportler, motiviert durch Social Media, seien sich der neuen Gefahren nicht bewusst. Er berichtet von Trailrunnern, die ungesichert und nur mit Laufschuhen auf Gletschern unterwegs sind.
Bernhard Egger, Ausbildungsleiter des Salzburger Bergsportführerverbandes, zeichnet ein düsteres Bild der Lage. „Bereits im Winter lag wenig Schnee auf den Gletschern. Im Sommer ist er dann rasch geschmolzen“, erklärt der Bergretter aus Bramberg (Pinzgau). Die Folge: Die Schneebrücken über den Gletscherspalten wurden immer dünner und brüchiger. „Die Spaltensturzgefahr hat sich erhöht.“
Selbst auf 3.000 Metern Höhe gab es im Sommer nachts Plusgrade. Das Eis schmelze unaufhaltsam. „Innerhalb eines Monats schaut der Gletscher völlig anders aus“, so Egger.
Wie real diese Gefahr ist, zeigte ein dramatischer Unfall vor zwei Wochen genau in dieser Region: Zwei erfahrene Bergsteiger aus Deutschland stürzten beim Abstieg über den Randkluftsteig rund 15 Meter tief in eine Gletscherspalte. Einer war ausgerutscht und hatte seinen angeseilten Kameraden mitgerissen. Trotz schwerer Verletzungen gelang es einem der beiden, einen Notruf abzusetzen. In einer stundenlangen, dramatischen Rettungsaktion bei Dunkelheit, Wind und Nebel mussten die beiden von Bergrettern aus der Spalte geborgen werden.
Gleichzeitig beobachtet Egger einen besorgniserregenden Trend: Immer mehr Freizeitsportler, motiviert durch Social Media, seien sich der neuen Gefahren nicht bewusst. Er berichtet von Trailrunnern, die ungesichert und nur mit Laufschuhen auf Gletschern unterwegs sind.