Wanderer entdecken scharfe Granaten: Schmelzende Gletscher geben Weltkriegsmunition frei
Eine Bergtour ins Hochgebirge – und zwischen Geröll und Eis liegen plötzlich Granaten aus dem Ersten Weltkrieg. In den Dolomiten melden Wanderer diesen Sommer gleich mehrere solcher Funde. Die italienische Armee birgt mehr als 250 Sprengkörper, von denen viele noch immer explodieren können.
In den italienischen Dolomiten hat das Eis der zurückweichenden Gletscher in diesem Sommer eine gefährliche Hinterlassenschaft preisgegeben: Blindgänger aus dem Ersten Weltkrieg.
Mehr als 100 Jahre lang waren sie im Eis eingeschlossen.
Wanderer melden Granatenfunde – Überreste aus dem Ersten Weltkrieg
Mehrfach haben Wanderer im Laufe des Sommers Sprengkörper gesichtet, wie der "Guardian" berichtet – vor allem rund um Canal San Bovo im Primiero-Tal im Osten des Trentino. Soldaten durchkämmten daraufhin dieses Gebiet sowie weitere Gletscherregionen in Trentino-Südtirol.
Zum Abschluss der Räumungskampagne zog das italienische Heer Bilanz, schreibt das Portal "Tgcom24": Insgesamt seien mehr als 250 Sprengkörper beseitigt worden. Allein im Primiero machten Alpini der Brigade Julia zuletzt 55 Geschosse unschädlich – 18 italienische Artilleriegranaten vom Kaliber 75 Millimeter und 37 Geschosse für französische Thevetot-Minenwerfer, die auch das italienische Heer genutzt hat. Weitere Einsätze führten unter anderem in die Adamello-Brenta-Gruppe und in den Stilfserjoch-Nationalpark.
Die Munition stammt aus dem sogenannten Weißen Krieg, in dem sich österreichisch-ungarische und italienische Truppen zwischen 1915 und 1918 im eisigen Hochgebirge bekämpften. Mehr als eine Million Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein – die meisten vermutlich durch Lawinen, Abstürze oder Unterkühlung.
Das Eis als Zeitkapsel
Seit den 1990er-Jahren legt die Erderwärmung immer wieder gut erhaltene Relikte frei, darunter Waffen, Briefe und Tagebücher.
gefunden bei gmx.
Diese Briefe und Tagebücher bieten sicherlich gute Einblicke in diese schreckliche Zeit
In den italienischen Dolomiten hat das Eis der zurückweichenden Gletscher in diesem Sommer eine gefährliche Hinterlassenschaft preisgegeben: Blindgänger aus dem Ersten Weltkrieg.
Mehr als 100 Jahre lang waren sie im Eis eingeschlossen.
Wanderer melden Granatenfunde – Überreste aus dem Ersten Weltkrieg
Mehrfach haben Wanderer im Laufe des Sommers Sprengkörper gesichtet, wie der "Guardian" berichtet – vor allem rund um Canal San Bovo im Primiero-Tal im Osten des Trentino. Soldaten durchkämmten daraufhin dieses Gebiet sowie weitere Gletscherregionen in Trentino-Südtirol.
Zum Abschluss der Räumungskampagne zog das italienische Heer Bilanz, schreibt das Portal "Tgcom24": Insgesamt seien mehr als 250 Sprengkörper beseitigt worden. Allein im Primiero machten Alpini der Brigade Julia zuletzt 55 Geschosse unschädlich – 18 italienische Artilleriegranaten vom Kaliber 75 Millimeter und 37 Geschosse für französische Thevetot-Minenwerfer, die auch das italienische Heer genutzt hat. Weitere Einsätze führten unter anderem in die Adamello-Brenta-Gruppe und in den Stilfserjoch-Nationalpark.
Die Munition stammt aus dem sogenannten Weißen Krieg, in dem sich österreichisch-ungarische und italienische Truppen zwischen 1915 und 1918 im eisigen Hochgebirge bekämpften. Mehr als eine Million Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein – die meisten vermutlich durch Lawinen, Abstürze oder Unterkühlung.
Das Eis als Zeitkapsel
Seit den 1990er-Jahren legt die Erderwärmung immer wieder gut erhaltene Relikte frei, darunter Waffen, Briefe und Tagebücher.
gefunden bei gmx.
Diese Briefe und Tagebücher bieten sicherlich gute Einblicke in diese schreckliche Zeit