Warum schnitzen wir eigentlich Kürbisfratzen?

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Der Brauch hat seine Wurzeln in Irland und geht auf die Sage über Jack Oldfield zurück. Ihm wurde nach seinem Tod sowohl der Zutritt zum Himmel als auch zur Hölle verwehrt und somit war er dazu verdammt, zwischen den Welten herumzuirren. Eine ausgehöhlte Rübe mit einer glühenden Kohle leuchtete ihm dabei den Weg. Daraus entwickelte sich die Tradition, Rübenlaternen zu schnitzen, die böse Geister fernhalten sollten. Im 19. Jahrhundert brachten irische Einwanderer den Brauch nach Amerika. Aufgrund von besserer Verfügbarkeit wurden dort die Rüben durch Kürbisse ersetzt. So wurde aus der Rübenlaterne die heute bekannte Kürbisfratze, auch „Jack O’Lantern“ genannt.
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