Wird ein Implantat die Therapie bei Typ-2-Diabetes verändern?
In den deutschsprachigen Ländern (DACH-Region) leben insgesamt mehr als 10 Millionen Menschen mit einer diagnostizierten Diabetes-Erkrankung – und die Zahlen steigen weiter. Hinzu kommt in allen drei Ländern eine erhebliche Dunkelziffer von Betroffenen, die noch nichts von ihrer Erkrankung wissen.
Bisherige Therapien, etwa Insulininjektionen oder andere Medikamente, können den Blutzucker zwar senken, lösen aber ein grundlegendes Problem nicht: Wird die überschüssige Energie im Körper nicht verbraucht, wandelt er sie in Fett um. Viele Betroffene nehmen deshalb trotz Behandlung weiter zu.
Ein Forschungsteam um den Biotechnologen Martin Fussenegger von der ETH Zürich in Basel präsentiert nun im Fachmagazin "Science" einen grundlegend anderen Ansatz: ein kleines elektronisches Implantat, das überschüssige Glukose direkt im Blut chemisch umwandelt und damit dem Stoffwechsel entzieht. In Versuchen mit Mäusen funktionierte das System bereits erfolgreich – ob es jemals beim Menschen zum Einsatz kommen wird, ist noch offen.
nachzulesen bei gmx.
Wenn dieser Ansatz funktioniert, dann wäre es eine große Hilfe für Diabetiker
Bisherige Therapien, etwa Insulininjektionen oder andere Medikamente, können den Blutzucker zwar senken, lösen aber ein grundlegendes Problem nicht: Wird die überschüssige Energie im Körper nicht verbraucht, wandelt er sie in Fett um. Viele Betroffene nehmen deshalb trotz Behandlung weiter zu.
Ein Forschungsteam um den Biotechnologen Martin Fussenegger von der ETH Zürich in Basel präsentiert nun im Fachmagazin "Science" einen grundlegend anderen Ansatz: ein kleines elektronisches Implantat, das überschüssige Glukose direkt im Blut chemisch umwandelt und damit dem Stoffwechsel entzieht. In Versuchen mit Mäusen funktionierte das System bereits erfolgreich – ob es jemals beim Menschen zum Einsatz kommen wird, ist noch offen.
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Wenn dieser Ansatz funktioniert, dann wäre es eine große Hilfe für Diabetiker