Deutsche lassen Kameraden in 2600 Metern Höhe in den Alpen zurück
Ein 20 Jahre alter Bergsteiger ist in der Nacht von Samstag zu Sonntag vom Hochkönig in den Berchdesgadener Alpen gerettet worden. Seine beiden Begleiter hätten ihn kurz vor dem Gipfel in 2600 Metern Höhe allein zurückgelassen, berichtete die Bergrettung Mühlbach. Sie machten sich demnach allein auf den Weg an die Spitze. Der Deutsche musste die Nacht ausharren und wurde stark unterkühlt bei einem 14 Stunden andauernden Rettungseinsatz in Sicherheit gebracht.
Das deutsche Bergsteigertrio soll sich am Samstagnachmittag auf den Weg gemacht haben, den knapp 3000 Meter hohen Gipfel des Hochkönigs zu bezwingen. Eine erfahrene Kletterin warnte die Männer noch, die Route anzutreten - es sei viel zu spät und das Wetter nicht optimal. Doch die Männer wollten nicht hören.
Stundenlang kämpfte sich das Rettungsteam zu dem 20-Jährigen vor und erreicht ihn erst kurz vor Mitternacht. Doch damit war der Einsatz noch lange nicht vorbei. Der Verletzte wurde für den Abstieg im Tiefschnee angeseilt. "Der Steig war nicht mehr sichtbar, es herrschte Absturzgefahr, die Wegfindung war sehr schwierig", sagte der Einsatzleiter. Eine lebensgefährliche Situation für alle Beteiligten.
Selbstüberschätzung, falscher Tourenplanung und Missachtung der Warnungen - wenn Deppen in die Berge gehen
Das deutsche Bergsteigertrio soll sich am Samstagnachmittag auf den Weg gemacht haben, den knapp 3000 Meter hohen Gipfel des Hochkönigs zu bezwingen. Eine erfahrene Kletterin warnte die Männer noch, die Route anzutreten - es sei viel zu spät und das Wetter nicht optimal. Doch die Männer wollten nicht hören.
Stundenlang kämpfte sich das Rettungsteam zu dem 20-Jährigen vor und erreicht ihn erst kurz vor Mitternacht. Doch damit war der Einsatz noch lange nicht vorbei. Der Verletzte wurde für den Abstieg im Tiefschnee angeseilt. "Der Steig war nicht mehr sichtbar, es herrschte Absturzgefahr, die Wegfindung war sehr schwierig", sagte der Einsatzleiter. Eine lebensgefährliche Situation für alle Beteiligten.
Selbstüberschätzung, falscher Tourenplanung und Missachtung der Warnungen - wenn Deppen in die Berge gehen
Tolle Bergkameraden sind das. Am Berg muss man sich doch immer an dem schwächsten orientieren, das sollte jedem klar sein.