New York verbannt Pferdekutschen aus der Stadt
Nach rund 150 Jahren geht die Ära der Pferdekutschen im New Yorker Central Park zu Ende. Der New Yorker Stadtrat stimmte für ein Gesetz, das die Fuhrwerke schrittweise bis zum 1. Juni 2028 verbannen soll.
Auf den Gesetzentwurf hatten sich Bürgermeister Zohran Mamdani und die Vorsitzende des New Yorker Stadtrats, Julie Menin, geeinigt. Ein Gesundheitsausschuss des Stadtrats hatte dem Papier zuvor ebenfalls zugestimmt.
Tierschützer fordern schon lange Verbot
Vor allem Tierschützer und Tierschützerinnen fordern schon lange ein Verbot der Kutschen. Sie kritisieren, dass die Pferde überarbeitet und schlecht untergebracht seien, und dass sie leicht in Panik gerieten. Die Betreiber weisen die Vorwürfe zurück – und forderten mehr Regulierungen anstelle eines Verbots.
Viele von ihnen argumentieren, die Immobilienbranche stecke hinter den Verbotsinitiativen, weil sie darauf hoffe, die hauptsächlich an der Westseite Manhattans gelegenen Ställe lukrativ umbauen zu können.
Sogar US-Präsident Donald Trump mischte sich in die Diskussion ein. Das Ende der „fundamentalen New-York-Erfahrung“ sei „so traurig“, schrieb der in der Millionenmetropole geborene Trump auf seiner Plattform Truth Social. „Es war eine großartige Tradition. Ein weiteres Stück Geschichte, das verschwindet. Es wird vermisst werden.“
Auch in Wien wird seit Jahren ein Verbot der Fiaker diskutiert und von Tierschützern vehement gefordert. Hier gelten zumindest die Tierschutzstandards und Kontrollen als im internationalen Vergleich relativ streng.
gefunden auf orf.at
Hat Trump keine anderen Sorgen?
Auf den Gesetzentwurf hatten sich Bürgermeister Zohran Mamdani und die Vorsitzende des New Yorker Stadtrats, Julie Menin, geeinigt. Ein Gesundheitsausschuss des Stadtrats hatte dem Papier zuvor ebenfalls zugestimmt.
Tierschützer fordern schon lange Verbot
Vor allem Tierschützer und Tierschützerinnen fordern schon lange ein Verbot der Kutschen. Sie kritisieren, dass die Pferde überarbeitet und schlecht untergebracht seien, und dass sie leicht in Panik gerieten. Die Betreiber weisen die Vorwürfe zurück – und forderten mehr Regulierungen anstelle eines Verbots.
Viele von ihnen argumentieren, die Immobilienbranche stecke hinter den Verbotsinitiativen, weil sie darauf hoffe, die hauptsächlich an der Westseite Manhattans gelegenen Ställe lukrativ umbauen zu können.
Sogar US-Präsident Donald Trump mischte sich in die Diskussion ein. Das Ende der „fundamentalen New-York-Erfahrung“ sei „so traurig“, schrieb der in der Millionenmetropole geborene Trump auf seiner Plattform Truth Social. „Es war eine großartige Tradition. Ein weiteres Stück Geschichte, das verschwindet. Es wird vermisst werden.“
Auch in Wien wird seit Jahren ein Verbot der Fiaker diskutiert und von Tierschützern vehement gefordert. Hier gelten zumindest die Tierschutzstandards und Kontrollen als im internationalen Vergleich relativ streng.
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Hat Trump keine anderen Sorgen?
Die Fiaker gehören doch einfach zu Wien dazu. Das es auch in New York Pferdekutschen gibt wusste ich gar nicht.
Ich war bei meinem New-York-Besuch auch überrascht und auch ein bisschen entsetzt, dass es dort bei diesem Verkehrsaufkommen Pferdekutschen gibt. Über die Haltung und Unterbringung der Pferde kann ich nichts sagen. Aber ich habe dann gesehen, dass die Route der Kutschen am Rande des Central Park startet und nur durch den Park geht. Das ist wesentlich angenehmer für die Tiere als durch die Wiener oder Salzburger Innenstadt zu fahren.