Studie: Wer privat zahlt, wird früher operiert

littlePanda
littlePanda
Die Arbeiterkammer (AK) OÖ hat am Donnerstag lange Wartezeiten auf Operationen und mögliche Vorreihungen von Privatpatientinnen und Privatpatienten kritisiert. Eine Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) im Auftrag der AK zeigt: Wer privat bezahlt oder zusatzversichert ist, kommt bei geplanten Eingriffen oft schneller dran.

gefunden auf orf.at

Dazu braucht es eigentlich keine Studie. Das war noch nie anders und wird sich auch in Zukunft wohl nicht ändern
Katerchen
Katerchen
Nichts Neues in dieser Branche. Das geht schon bei ganz normalen Terminen für den Arzt los, als Privatpatient bekommt man sofort einen Termin und hat auch kaum eine Wartezeit im Wartezimmer. Es ist halt eine Zweiklassen-Gesellschaft.
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hobbykoch
Nein, dazu braucht es keine Studie, dass es eine Zwei-Klassen-Medizin gibt. Einziger Wermutstropfen: als Privatpatient wird man gerne schneller bzw. länger im Krankenhaus behalten und es werden schneller Eingriffe durchgeführt, weil die Versicherung ja bezahlt.
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Pesu07
Die Tatsache, dass jedem zehnten Befragten aktiv angeboten wurde, die Wartezeit gegen Geld zu verkürzen, das fällt für mich unter Korruption.
Billie-Blue
Billie-Blue
Wenn eine komplizierte OP ansteht und man kann sich den Chirurgen aussuchen, der einen operiert, muss man eben in dessen Privatordination gehen. Da geht es eher darum, dass man vorab genau die OP Methode usw, besprechen kann, die Wartezeit war zumindest im orthopädischen Spital nicht kürzer. Ich sehe jetzt aber keine 2 Klassenmedizin, wenn jemand sich einen Privatarzt leistet. In Österreich ist es jammern auf allerhöchsten Niveau, kaum ein Land in Europa hat in der Spitalsbetreuung unser Niveau. Ich kenne einige mit Doppelstaatsbürgerschaften, die als normale Kassenpatienten lieber in unser Krankenhaus gehen als im Nachbarland.
moga67
moga67
Das ist nun aber keine große Überraschung!
Eigentlich auch logisch, wer mehr Geld in die Hand nimmt, bekommt schneller etwas.
Zwei-Klassen-Medizin stimmt in meinen Augen auch schon lange nicht mehr - die Untergruppen sind viel mehr!
Silviatempelmayr
Silviatempelmayr
Und das wollen unsere Politiker bis jetzt nicht bemerkt haben? Na da frag ich mich ja dann schon was da alles schief läuft.
Limone
Limone
Dafür hat die Arbeiterkammer extra eine Studie in Auftrag gegeben, das weiß man schon sehr lange. Wer etwas bezahlt kommt schnell dran.
littlePanda
littlePanda
Wenn man berühmt ist, kommt man noch schneller dran. Es gibt als tatsächlich keine Zweiklassen-Medizin. Es sind mindestens Dreiklassen
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