Wandern gegen Aggression

Paradeis
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Psychiater Reinhard Haller hat beruflich in die Seelen von Schwerverbrechern wie Franz Fuchs oder Jack Unterweger geblickt. In der Radio NÖ Nahaufnahme spricht der Profiler auch über die psychischen Auswirkungen des Wanderns und betont: Kein Schwerverbrecher war ein Wanderer.
„Keiner von all den Straftätern mit denen ich zu tun hatte, hat je wandern als Hobby angegeben und ich habe alle gefragt“, sagt Haller im Gespräch mit Ursula Pucher. Das sein natürlich noch keine wissenschaftliche Aussage, aber es zeige sich doch deutlich, dass Wandern Aggressionen minimiert, die Resilienz steigern kann und dem Burn Out vorbeugen kann.

Auch er habe diese Methode in seiner beruflichen Karriere genutzt. Denn man nehme die schweren Fälle schon nachhause und wisse manchmal nicht weiter. Da habe er immer wieder die Wanderschuhe ausgepackt und mit jedem Schritt sind die Gedanken klarer geworden.
Die Kraft des Gehens und der Natur auf unserer Seele können wir, so der Psychiater, bei jeder Wetterlage genießen. Jede Witterung hat eine Wirkung auf unsere Seele, so wie jedes Gelände andere Wirkungen erzielt. Dieses Wissen soll zukünftig auch bei professioneller Wandertherapie genutzt werden.
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Silviatempelmayr
Silviatempelmayr
Wandern ist sicher ein gutes Hilfsmittel, man muss sich dabei aber auch auf die Schönheit der Natur einlassen.
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