Wie Kälte das Altern bremst

Katerchen
Katerchen
Niedrige Temperaturen verlängern die Lebensdauer. Fachleute der Universität Köln haben nun einen Mechanismus entdeckt, der hinter diesem Effekt stecken könnte. Künftig könnten damit womöglich auch Krankheiten wie Alzheimer hinausgezögert werden.

Wie sich Kälte auf die Lebensdauer von Menschen auswirkt, kann nicht einfach so erforscht werden. Menschen über längere Zeiträume gezielt niedrigen Temperaturen auszusetzen, ist aus ethischen Gründen nicht möglich. Aber es gibt eine andere Option in der Wissenschaft: Experimente mit Modellorganismen – Fadenwürmer.

Das anfängliche Experiment, das das Forschungsteam derzeit in einer Studie im Fachjournal „Nature“ präsentiert, war denkbar einfach: Die Würmer wurden im Labor in mehrere Gruppen aufgeteilt und unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt.

Bei einer normalen Wohlfühltemperatur von 20 Grad Celsius lebten die Würmer im Schnitt drei Wochen. Wurden sie hingegen bei nur 15 Grad gehalten, verlängerte sich ihre Lebensdauer um rund ein Drittel – auf fast einen Monat. (science.orf)

Dass das bei Fleisch funktioniert beweist ja das Steak: im Kühlschrank hält es sich viel länger.
Ich werde nun meine Heizung im Haus drastisch reduzieren, entweder lebe ich dann viel länger oder ich bin eher erfroren. 🤣🥶
Silviatempelmayr
Silviatempelmayr
Oje, da sind wir in diesem Sommer doch sehr gealtert. Ich hab mir eh schon gedacht das die grauen Haare mehr werden.
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