Gordanius, † 362 in Rom, seinem Namen nach aus Gordion in Phrygien stammend, war ein Richter, der durch das Beispiel des heiligen Januarius mit seiner Familie zum Christentum übertrat. Er soll der Überlieferung nach in der Regierungszeit des Kaisers Julian (361–363) unter dem Statthalter von Rom, Aproniamus, gefoltert und enthauptet worden sein. Sein Leib wurde den Hunden vorgeworfen, blieb jedoch bis zu seiner Bestattung unversehrt.