Forum - Abtreibungsverbot auf Malta hat skurrile Züge

 
Katerchen

Einer Urlauberin ist auf Malte in ihrer Schwangerschaft die Fruchtblase geplatzt. Untersuchungen in einer Klinik ergaben, dass der Fötus nicht überleben wird und abstirbt. Dadurch besteht eine erhebliche Gefahr für die Mutter, die daran sogar sterben kann.

Die maltesischen Ärzte lehnten einen Eingriff ab wegen dem rigorosen Verbot einer Abtreibung. Sie riskieren 4 Jahre Gefängnis, die Mutter drei Jahre.

Die Patientin ist daraufhin nach Spanien geflogen, wo ihr geholfen wurde.

Man kann zur Abtreibung stehen wie man will, aber das Leben der werdenden Mutter zu riskieren ist der falsche Weg. Da bleibt einer Schwangeren wohl nur die Wahl zwischen Gefängnis oder Tod? Sofern sie überhaupt einen Arzt auf dieser Insel findet. Und dieses Land ist in der EU.

littlePanda

Tja, in den USA wird es auch wieder soweit kommen, daß Frauen sterben müssen, weil Abtreibungen verboten sind. Da darf jeder Vollpfosten eine Waffe kaufen und Menschen bei Massakern umbringen, aber ungeborenes Leben ist heilig, selbst wenn es nicht lebensfähig ist oder die Mutter in Gefahr ist.