Die Schülergruppe aus Bayern war im Juli 2024 im Zuge einer Projektarbeit mit zwei Lehrkräften und weiteren erwachsenen Begleitpersonen zu einer Alpenüberquerung per Fahrrad nach Jesolo an der italienischen Adria aufgebrochen. Wie die Polizei damals berichtete, gerieten sie auf der Etappe zwischen Zell am Ziller und Prettau in Südtirol in teils einen halben Meter tiefen Schnee und mussten ihre Fahrräder tragen.

Der Gruppenleiter tätigte dann angesichts der erschwerten Bedingungen, der Erschöpfung der Teilnehmer und der fortgeschrittenen Stunde einen Notruf. Die elf Schüler und sieben Begleitpersonen wurden von Polizeihubschraubern zu einer Alm geflogen und von dort aus von Einsatzkräften der Bergrettung Mayrhofen ins Tal begleitet.

Der damalige Lehrer hat nun eine Geldbuße in Höhe von 8.500 Euro auferlegt bekommen. Das teilte das Landesgericht Innsbruck mit. Der Mann habe die Geldbuße akzeptiert und bereits bezahlt, die Sache sei somit erledigt. (dpa)

Gut so, und die Kosten für die Rettung sollten auch berechnet werden. Man muss auch begreifen (gerade für Lehrer), dass rechtzeitig umgekehrt wird wenn es zu schwer wird.