Forum - Aufregung wegen Relief an Hausfassade:

 
snakeeleven

Es gibt nur einen Adel, den Adel der Arbeit." So steht es an einer Hausfassade im vierten Wiener Gemeindebezirk. Das Wandrelief an der Ecke Faulmanngasse und Operngasse zeigt drei Männer: einen mit Stift, einen mit Saatgut und einen mit Hammer. Das Haus wurde zwischen 1937 und 1939 erbaut, Das Wandrelief wurde demnach unter NS-Verwaltung ausgeführt.
Und das soll ein Nazi-Zitat mitten in Wien sein und soll dem entsprechend gekennzeichnet werden.
Ich bin schon neugierig wann diesen "Gschaftlhuber" bewusst wird dass uns das Kirchenbeitragsgesetz in Österreich von der NS-Diktatur auferlegt worden ist.

Raptor

Klingt für mich eher nach Sozialismus als nach Nazis. Und gut, dass wir uns sonst über nix Sorgen machen müssen!

alpenkoch

und WER regt sich auf? 

hertak

Den Kirchenbeitrag muss eh nur der eingetragene Katholik zahlen. Also warum muss sich irgendwer aufregen? 

snakeeleven

"hertak" - weil das Kirchenbeitragsgesetz in Österreich von der NS-Diktatur auferlegt worden ist. Es ist als auch ein "Nationalsozialistisches Überbleibsel"

hertak

 snakeeleven : Das weiß ich! Aber wissen Sie auch warum?  Weil die NS die Leute dazu bewegen wollten, aus der Kirche austreten!! Haben die Menschen aber nicht gemacht. Außer dem ist der Kirchenbeitrag ein Beitrag zur Erhaltung der div. Kirchen und religiösen Einrichtungn, wäre er nicht, müssten alle diese Einrichtungen von den Steuern, also von allen Österreichern erhalten werden. Und was wäre Wien ohne z.B. dem Stephansdom? Wegen dem H&M und Co. kommen die Touristen nicht nach Wien.