Mal schnell über die Grenze fahren und billiger tanken? In einem EU-Land ist das jetzt nicht mehr möglich, denn: Wer ein ausländisches Kennzeichen hat, zahlt in Ungarn seit Freitag deutlich mehr.

Dort wurde ein Literpreis von 480 Forint (1,22 Euro) für Super-Benzin und Diesel festgelegt, von dem Autofahrerinnen und Autofahrer beim Tanken profitieren. Überraschend nahm die Regierung des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban nun aber eine wichtige Änderung vor: Der amtlich festgelegte Preis gilt seit Freitag nur noch für Pkw mit ungarischem Kennzeichen.

Inwiefern die neue Regelung und die damit einhergehende unterschiedliche Behandlung von Menschen aus Ungarn und Bürgerinnen und Bürgern anderer EU-Länder gegen geltendes EU-Recht verstößt, ist noch nicht abschließend geklärt. (nordbayern.de)

So wie sich Orban verhält frage ich mich, warum dieses Land in der EU ist. Nur Vorteile herausholen aber selbst nichts in die Gemeinschaft einbringen. Das erinnert mich an das Verhalten der Engländer, die zum Glück nicht mehr in der EU sind.