Covid-19: Causa Ischgl: Erste Amtshaftungsklagen eingebracht

DIELiz
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Der Verbraucherschutzverein (VSV) hat in der Causa Ischgl vorerst vier Amtshaftungsklagen beim Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen eingebracht. Auf dem Rechtsweg vertritt der VSV vorerst 1.000 Betroffene. Insgesamt haben sich 6.000 Personen aus 45 Staaten gemeldet, die angegeben haben, sich während des Skiurlaubs in Ischgl mit dem Coronavirus infiziert und es in die Heimat getragen zu haben.

Einige Antragssteller wollen nicht aus Geldgier, sondern aus "Verstimmung" darüber, dass niemand bei ihnen gemeldet habe, entschuldigt habe ...

Glaubst du auch an die Version "Tirol" hätte aus Geldgier so gehandelt?

Würdest du einer solchen Klage beitreten?

Zuletzt bearbeitet von DIELiz am 23.09.2020 um 19:26 Uhr

SakariRidan
SakariRidan

Persönlich bin ich anderer Meinung.

moga67
moga67

So tragisch es auch ist - auf der einen Seite wird die Einzigartigkeit dieser Situation erklärt, auf der anderen Seite heißt es, es ist eh ein Grippevirus. Mich wundert es dann nur, dass die Touristen trotz " Grippegefahr" jedes Jahr nach Ischgl fahren.

Das sich Corona auf den Weg gemacht hatte, war jedoch bereits weltweit bekannt!

Keine Entschuldigung gibt es jedoch, dass die Behörden zu langsam reagiert haben - jedoch ist auch das eine ungewöhnte Ausgangslage.