Verbrecher machen vor nichts halt

Betroffen waren Angaben von über 515.000 Menschen und von mindestens 60 lokalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in aller Welt. Die Daten lagen auf einem externen Server in der Schweiz. Bisher gebe es keine Hinweise, dass sie veröffentlicht oder anderweitig genutzt wurden, teilte das IKRK mit. Wer dahinter stecke, sei nicht bekannt. Mardini appellierte an die Täter, die Daten nicht zu nutzen.
Das IKRK vereint jeden Tag im Durchschnitt zwölf vermisste Menschen mit Angehörigen. „Cyberangriffe dieser Art gefährden diese wichtige Aufgabe“, sagte Mardini. Das System zur Zusammenführung von Familien habe nun vorerst heruntergefahren werden müssen. Wann die Arbeit weitergehe, sei noch nicht klar.

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