Viele Menschen meinen es gut: Sie sehen einen süßen Hund, beugen sich über ihn und streicheln ihm direkt über den Kopf. Was für uns eine liebevolle Begrüßung ist, kann für den Vierbeiner jedoch bedrohlich und unangenehm wirken. Verhaltensbiologen und Hundetrainer raten deshalb, insbesondere fremde Hunde niemals ungefragt am Kopf anzufassen.

Beugt sich ein Mensch zusätzlich über den Hund, entsteht aus dessen Perspektive eine bedrängende Situation. Der Blick von oben, der ausgestreckte Arm und die Hand, die sich auf den Kopf senkt, können wie eine Drohung wirken – nicht nur bei unsicheren oder schlecht sozialisierten Hunden, sondern einfach auch bei fremden Hunden, die kein Vertrauen zu der unbekannten Person aufgebaut haben.

Hunde sind soziale Lebewesen mit einer sehr feinen Körpersprache. Wer ihre Individualdistanz respektiert und auf ihre Signale achtet, schafft die Grundlage für entspannte Begegnungen. Ein freundlicher Hund muss sich nicht von jedem Menschen anfassen lassen – und genau dieses Recht auf Abstand macht den Umgang mit unseren vierbeinigen Begleitern sicherer und fairer.

Heute

bei meinen Hunden mag ich es auch nicht, wenn jemand ihren Kopf tätschelt.