Forum - Ein Jahr

 
Billie-Blue

Die Bilder gingen vor einem Jahr um die Welt und haben uns alle schockiert, über mehrere Tage brachten Konvois von Militärlastwagen die Särge aus der Stadt. Das örtliche Krematorium war überlastet und so musste man die Verstorbenen in andere Provinzen bringen.

Noch heute stehen die Bewohner der Stadt unter Schock. So berichtet etwa die  42 jährige Boutiquenbesitzerin Lucy davon, dass die Stadt leer war, nur Leichenwagen und Ambulanzen sah man fahren, während ununterbrochen Sirenen heulten. Und man hörte nur noch die Totenglocken. Sie sei tagelang zuhause gesessen und habe geweint.

Ein 67 jähriger Augenzeuge schildert, wie er damals - selbst daran erkrankt - von seinem Wohnzimmerfenster aus die Konvois sehen konnte und dass er sich wie in einer unwirklichen Szene , wie in einer Blase gefühlt hatte.

Ein Sanitäter erinnert sich an die vielen verzweifelten Menschen in den überfüllten Notaufnahmen des Spitals.

Auch heute noch haben viele den Schock nicht überwunden und brauchen psychologische Unterstützung, und die Zahlen steigen auch in Bergamo wieder.

quelle: derstandard

Ich denke , dass die Bilder aus Bergamo alle so geschockt haben, dass deshalb so strenge Maßnahmen auch bei  damals gesetzt wurden. Ohne Bergamo hätte es den ersten Lockdown vielleicht gar nicht gegeben?

Warum eigentlich sind gerade dort so viele Menschen gestorben? Weiß man das?

 

Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 12.03.2021 um 18:01 Uhr

Lara1

Hatte das nicht mit der Luftverschmutzung zu tun. Daran sterben genug Menschen - auch ohne Corona.

Pannonische

Ich habe das Gefühl, egal was passiert, die Menschen werden nicht gescheiter! Die Zahlen steigen und steigen ... Keiner will seine Komfortzone verlassen.