Forum - Ein leckeres Mittagessen aus alten Knödeln und Falläpfeln

 
miteigenenhaenden

Hierbei geht es um glutenfreie Mohnschupfnudeln mit Bratäpfeln. 

Einfach gemacht und beschrieben auf meinem Blog

Lara1

Das hört sich für mich nicht sehr verlockend an, liebe miteigenenhänden.

Billie-Blue

Liebe miteigenenhänden, nicht böse sein, aber ich schreibe meine ehrliche  Meinung zum Rezept: Ich finde den Aufwand für das Rezept viel zu groß, einen Topfenteig für Nudeln habe ich in 5 Minuten gemacht und hier muss man Erdäpfel kochen und alte Knödel zerteilen usw., mit dem Ergebnis, dass man etwas "altes" isst. Und vor Monaten geriebene braune Äpfel, da können nicht mehr viele Vitamine drinnen sein. Auch hier ist der Aufwand eindeutig zu groß, da ich die Äpfel verarbeiten muss, dann einfrieren, was Strom kostet mit dem Ergebnis dass ich dann einen braunen Matsch am Teller habe. Obs da nicht besser wäre, die Falläpfel zu Mus zu verarbeiten? Ist halt meine persönliche Meinung dazu.

miteigenenhaenden

Hallo Billi-Blue,

danke für deine Meinung.

Mir geht es nicht darum, wie schnell etwas auf dem Tisch steht. Es ging darum, einen im Kühlschrank stehenden Rest (mit) zu verwenden und um "Erntereste" zu verbrauchen.
Natürlich sind die Äpfel braun. Das Oxidieren passiert bei alten Apfelsorten. Bei den neuen Hochlanzsorten ist das rausgezüchtet. Das Braunwerden hat nichts mit Vitaminverlust zu tun. Das kannst du überall nachlesen. Auch verliert Eingefrorenes gegenüber Eingekochtem sehr viel weniger Vitamine.

Die eingefrorenen Apfelspäne sind übrigens nicht matschig. Sie sind nicht knackig, wie ein frischer Apfel vom Baum - ist klar, aber für die von mir beschriebenen Zwecke (für Bratapfel, Gänsefüllung, Rotkraut usw. brauchen die Äpfel auch nicht knackig sein. Sie werden dabei eh erhitzt und auch ein knackiger Apfel würde dabei die Spannkraft ;-) verlieren.

Wichtig bei den Äpfeln ist mir weiterhin, dass ich einheimisches Obst dem Importobst vorziehe. Zur Ökobilanz von einheimisch angebauten Äpfeln gibt es auch genug Studien: Ab (ich glaub es war) Februar ist der ökologische Aufwand für die Lagerung eines einheimischen Apfels höher als der von einem eingeflogenen Apfel. Beides verschlingt sehr viel Energie. Kann man auch nachlesen. 

Über den Geschmack eines Hochglanzapfels will ich gar nicht reden.

ach und Apfelmus mache ich auch. Das ist dann aber eingekocht. ;-)

alpenkoch

und ausserdem wolltest du doch keine Werbung für deine HP machen wenn dann gehört das Rezept hierhin

miteigenenhaenden

alpenkoch schrieb am 02.02.2021 um 11:19 Uhr. "und ausserdem wolltest du doch keine Werbung für deine HP machen wenn dann gehört das Rezept hierhin"

zwei Sachen will ich dazu schreiben: 

Werbung für meinen Blog hast du gerade gemacht. ;-)
Wer, ob und wieviele Besucher auf meiner Seite lesen ist mir völlig egal. Was ich mit meinem Blog bezwecke? Ich möchte meinen Lesern meine Methode vorstellen, wie ich mit wenig Geld gut leben kann. Dazu gehören u.a. sparsame Rezepte, Ideen zum Reparieren von Dingen, Ideen zur Müllvermeidung, zur Selbstversorgung usw. Aus den Themen erkennt man schon, dass ich mit Konsum und Werbung nicht viel am Hut habe. Ich verdiene damit kein Geld. Die Werbung, die eventuell auf den Blogseiten zu sehen ist, schaltet der Betreiber der Seiten, weshalb die Platform für mich kostenlos ist. 

Wohin mein gestiges Eigentum gehört, ist allein meine Entscheidung. Warum sollte ich das Rezept unbedingt hier veröffentlichen? Derjenige, den das Rezept interessiert, wird den Weg dorthin finden. ;-)

Liebe Grüße, miteigenenhaenden

 

Billie-Blue

Hallo Miteigenenhänden!

Jeder hat andere Ansprüche,  Vorlieben und seinen eigenen Weg. Mir persönlich ist die frische Zubereitung beim Essen das wichtigste. Ich bin da sehr heikel und mag keine alten Reste essen, die vielleicht noch nicht verdorben, also noch essbar , aber eben nicht mehr ganz frisch sind. Deshalb koche ich auch nichts ein. Ich habe nach dem Sommer vorerst mal genug vom Sommergemüse und esse dann lieber die frischen Wintersorten und umgekehrt. Und obwohl ich heimische Sorten bevorzuge, kaufe ich auch mal was aus dem Süden, wenn mir danach ist. Auch friere ich keine Speisen mehr ein, weil ich die persönliche Erfahrung gemacht habe, dass ich das dann nicht mehr gerne esse, wenns mal eingefroren war. Ich koche jedoch immer so knapp bemessen, dass selten etwas  übrig bleibt.

Deine Methode ist ja auch mit einem gewissen logistischen Aufwand verbunden, was auch Zeit kostet. Du machst das gerne, aber mir wäre das zu viel Arbeit.

Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit deinem Blog

LG Billie Blue

miteigenenhaenden

Hallo Billie Blue, danke für deine Antwort.

Ja, jeder nacht es so, wie er es für richtig hält. 
Es ist auch nie meine Absicht, jemanden zu belehren. Ich stelle nur meine Methoden vor. 

 

Liebe Grü0e, SIbylle