Die Masern breiten sich in den USA aus. So stark, dass Gesundheitsminister und Impfskeptiker Kennedy umschwenkt und die Impfung empfiehlt. Wie Masern politisiert werden und welche Rolle dabei die Religion spielt, zeigt Spartanburg in South Carolina.
Die USA erleben den schlimmsten Masernausbruch seit Jahrzehnten. Gleichzeitig steht mit Robert F. Kennedy Jr. ein Mann an der Spitze des US-Gesundheitswesens, der seit Jahren Impfungen verteufelt, der wiederholt die Dreifachimpfung gegen Mumps, Masern und Röteln kritisiert – weil sie angeblich zu Autismus bei Kindern führt. Eine Falschbehauptung.
Seit 2025 steigen die Masernfälle rasant an, in Texas starben zwei ungeimpfte Kinder an den Folgen. Das hat offenbar den Druck auf Kennedy erhöht: Er rudert zurück, empfiehlt nun doch die Masernimpfung. Doch die Einsicht, dass er mit seinen Behauptungen falsch gelegen haben könnte, bleibt aus.
Allerdings heißt es auf Anfrage aus seinem Gesundheitsministerium, dass der "wirksamste Weg", um Masern zu verhindern, Impfungen seien. Kennedy habe sich in diesem Punkt klar und konsequent geäußert.
Das hat er in der Tat: Klar und konsequent hat er Impfungen schlechtgeredet und Eltern Angst gemacht, ihre Kinder immunisieren zu lassen.
Nicht einmal jetzt, inmitten eines Masernausbruchs, empfiehlt er die Impfung uneingeschränkt. Sie bleibe eine "persönliche Entscheidung" und es gebe andere "Heilmittel". 2025 führte er eine Maserninfektion auf schlechte Ernährung und Gesundheit zurück und berief sich dabei auf fragwürdige Theorien, wie die "New York Times" berichtete.
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Die Masern breiten sich in den USA aus. So stark, dass Gesundheitsminister und Impfskeptiker Kennedy umschwenkt und die Impfung empfiehlt. Wie Masern politisiert werden und welche Rolle dabei die Religion spielt, zeigt Spartanburg in South Carolina.
Die USA erleben den schlimmsten Masernausbruch seit Jahrzehnten. Gleichzeitig steht mit Robert F. Kennedy Jr. ein Mann an der Spitze des US-Gesundheitswesens, der seit Jahren Impfungen verteufelt, der wiederholt die Dreifachimpfung gegen Mumps, Masern und Röteln kritisiert – weil sie angeblich zu Autismus bei Kindern führt. Eine Falschbehauptung.
Seit 2025 steigen die Masernfälle rasant an, in Texas starben zwei ungeimpfte Kinder an den Folgen. Das hat offenbar den Druck auf Kennedy erhöht: Er rudert zurück, empfiehlt nun doch die Masernimpfung. Doch die Einsicht, dass er mit seinen Behauptungen falsch gelegen haben könnte, bleibt aus.
Allerdings heißt es auf Anfrage aus seinem Gesundheitsministerium, dass der "wirksamste Weg", um Masern zu verhindern, Impfungen seien. Kennedy habe sich in diesem Punkt klar und konsequent geäußert.
Das hat er in der Tat: Klar und konsequent hat er Impfungen schlechtgeredet und Eltern Angst gemacht, ihre Kinder immunisieren zu lassen.
Nicht einmal jetzt, inmitten eines Masernausbruchs, empfiehlt er die Impfung uneingeschränkt. Sie bleibe eine "persönliche Entscheidung" und es gebe andere "Heilmittel". 2025 führte er eine Maserninfektion auf schlechte Ernährung und Gesundheit zurück und berief sich dabei auf fragwürdige Theorien, wie die "New York Times" berichtete.