Forum - Ein politischer Roman - Anschobers Traum

 
MaryLou

Für die Zeit nach seiner Erholung hat Anschober "noch keine konkreten Pläne".

Er werde sein Wissen und seine Kompetenz aus jahrelanger Regierungstätigkeit - Anschober war früher Landesrat in Oberösterreich - weitergeben.

Auch wolle er "irgendwann" seinen Traum erfüllen und einen politischen Roman schreiben. Dafür habe er in seiner Zeit als Minister wohl "die eine oder andere Inspirationsquelle" gefunden.

Ob da schon ein paar Leute zittern?

Zuletzt bearbeitet von MaryLou am 13.04.2021 um 11:51 Uhr

moga67

Ich kenne Anschober zwar nicht aber eines traue ich ihm nicht zu - Bösartigkeit und Illoyalität! 

Das er jedoch einige Inspirationquellen erlebt hat, glaub ich sofort.

Zuletzt bearbeitet von moga67 am 13.04.2021 um 19:33 Uhr

Thanya

Da stimme ich moga zu.. so schätze ich ihn auch nicht ein. Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass er aufzeigt, wie manche Dinge laufen. Bürokratiewahnsinn und Statisik- bzw. Zahlenfanatismus wenn es um Steuergelder geht. Wo auf die künstlich erzeugten "Ergebnisse" geschaut wird und nicht wie sie zustande kommen bzw. wie langfristig/effektiv sie sind.

hobbykoch

Falls es diesen Roman irgendwann gibt, werde ich ihn wahrscheinlich lesen. Ich schätze Anschober wie meine Vorschreiberinnen  auch nicht so ein, dass er bösartig oder illoyal ist. Aber man wird schon einiges zwischen den Zeilen herauslesen können.

Billie-Blue

Aus seiner Abschiedsrede konnte man an dem, was er angedeutet - oder teilweise nicht  gesagt hat-  einiges herauslesen. Etwa, dass er sich oftmals alleine gefühlt hat , druck gespürt hat, Parteipolitisches Kleingeld und Populismus. Auch dass er den Koalitionspartner nicht ein einziges Mal erwähnt hat oder sich für die Zusammenarbeit bedankt hat, sagt viel. Er hat sich explizit nur bei den Parteifreunden bedankt. Bezüglich dem Roman sagte er  - wenn ich mich richtig erinnere - dass da vielleicht etwas aus den letzten Wochen einfließen wird. Daraus kann man sich auch ohne Roman schon seinen Reim machen. Und es war eine Botschaft an den Koalitionspartner. Ich würde es jetzt auch gar nicht als bösartig bezeichnen, wenn da etwas miteinfließt.