Entwickelt wurde das Konzept vom us-amerikanischen Food-Blogger Will Coleman. Dadurch wird der Einkauf fast schon mathematisch aufgebaut. Die Idee ist, dass man nicht mit einer rezeptbasierten Liste einkaufen geht, sondern mit vorab definierten Mengenkontingenten.

 

Das Prinzip ist einfach: Sechs Gemüsesorten, fünf Obstsorten, vier Proteinquellen, drei Kohlenhydrate, zwei Saucen oder Aufstriche und ein Genussmittel bilden die Einkaufsliste. So bleibt der Einkauf übersichtlich. Grundzutaten sind zudem günstiger als stark verarbeitete Produkte. Durch die limitierte Auswahl an Produkten soll eine Priorisierung erzwungen werden.

Verbraucherzentralen empfehlen zusätzlich, Preise pro Kilogramm zu vergleichen, hungrig nicht einzukaufen, auf die Bückzone – dort sollen sich preiswertere Produkte verbergen – zu achten und Eigenmarken zu wählen.

Ganz ohne Haken ist der Ansatz aber nicht. Denn die Regel beschränkt nur die Menge, nicht den Preis. Wer zu teuren Produkten greift, kann trotz Disziplin ordentlich draufzahlen. Sechs Premium-Gemüsesorten schlagen schnell stärker zu Buche als ein durchdachter Einkauf.

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