Forum - Elektrokutschen statt Pferde-Fiakern gefordert

 
Katerchen

Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) hat 13.000 Unterschriften gegen die Fiaker in der Salzburger Altstadt gesammelt. Die Tierschützer wollen erreichen, dass Pferde durch Elektrokutschen ersetzt werden.

Seit April protestieren Aktivisten des VgT jeden Dienstag auf dem Residenzplatz gegen Fiaker. Die Tierschützer sind dagegen, dass die Pferde als Touristenattraktion eingesetzt werden. Das sei nicht mehr zeitgemäß, sagt Georg Prinz vom Verein gegen Tierfabriken: „Jetzt dient das nur noch zur Unterhaltung von Touristen. (orf)

Wenn dieser Verein gegen Tierfabriken ist sollte er sein Augenmerk auf die Fleischfabriken konzentrieren. Aber gegen die Fiaker vorzugehen ist halt medienwirksamer.

MaryLou

Bei den großen Konzernen und Fleischfabriken haben die Aitivisten keine Chance, also stürzen sie sich jetzt auf andere medienwirksame Dinge. Diesen Leuten sind Pferde in Wirklichkeit doch egal. 

Goldioma

Das ist sicherlich keine Lösung für die Fiaker. Glaube nicht, dass das Betreiben von Fiakerfahrten mit Pferden Tierquälerei ist. Dann dürfte es sicherlich auch keinen sonstigen Pferdesport geben. Über irgend etwas müssen sich manche Menschen halt immer aufregen, sonst wird ihnen langweilig.

Billie-Blue

Mir tun die Pferde schon leid, vor allem im Sommer am heißen Asphalt. Schön ist das sicher nicht für diese Tiere. Ich mag es generell nicht, wenn Tiere für alle möglichen Zwecke ungefragt von uns Menschen benützt werden, auch wenn es Tradition ist. Wir glauben halt, über den Tieren zu stehen.

Limone

Das es der Unterhaltung von Touristen dient ist sicher richtig. Aber es hat auch Tradition und die gibt es schon lange. Könnte mir gar nicht vorstellen, ohne Fiaker in Wien.

snakeeleven

Die von den Pferden gezogenen Fiaker nicht durch Elektrokutschen ersetzen, sondern durch handgezogene Rikschas und die sollen die Tierschützer ziehen.

hertak

Mit einem "Elektrofiaker" wird kaum jemand fahren wollen. Außerdem wer soll die lenken - gibt eh schon "Radfaxis", die mag auch kaum wer.