Nach elf Lawinentoten in den Alpen seit vergangenem Freitag wird die Frage der Bergungskosten aufgeworfen.
Die jüngsten Lawinen-Unglücke in den Alpen entfachen eine Diskussion um Konsequenzen. Trotz eindringlicher Warnungen hätten sich die Wintersportler ins freie Gelände gewagt und damit grob fahrlässig gehandelt, sagte die Tiroler Landesministerin für Sicherheit. Wenn Appelle nicht ausreichten, sei zu überlegen, welche zusätzlichen Maßnahmen notwendig seien. Erfahrungsgemäß ist es so, dass nur hohe Einsatzkosten, die verrechnet werden müssen, nachhaltig wirken. Auch Versicherungen müssten sich bei derartig grob fahrlässigem Verhalten beim Verursacher schadlos halten.
Nach Angaben des Österreichischen Alpenvereins kostet der Einsatz eines Hubschraubers für 40 Minuten zwischen 5.000 und 6.000 Euro. Dazu kämen noch die Kosten für die Bergretter, meist auch im vierstelligen Bereich, hieß es.
Viele sind verwundert über die Höhe der Rechnung“, sagte ein Versicherungsexperte. Im besten Fall könne die Rechnung dank der Versicherung des Verunfallten eingereicht werden. In Einzelfällen seien auch schon 15.000 bis 20.000 Euro an Bergungskosten angefallen. Jeder solle vor einer Tour im Hochgebirge seinen Versicherungsschutz unbedingt prüfen. Im Todesfall müssten in der Regel die Angehörigen die Rechnung übernehmen, so der Versicherungsexperte. (dpa)
Wer nicht auf die Warnungen hören will, muss zahlen. Entweder mit viel Geld oder mit dem Leben.
Nach elf Lawinentoten in den Alpen seit vergangenem Freitag wird die Frage der Bergungskosten aufgeworfen.
Die jüngsten Lawinen-Unglücke in den Alpen entfachen eine Diskussion um Konsequenzen. Trotz eindringlicher Warnungen hätten sich die Wintersportler ins freie Gelände gewagt und damit grob fahrlässig gehandelt, sagte die Tiroler Landesministerin für Sicherheit. Wenn Appelle nicht ausreichten, sei zu überlegen, welche zusätzlichen Maßnahmen notwendig seien. Erfahrungsgemäß ist es so, dass nur hohe Einsatzkosten, die verrechnet werden müssen, nachhaltig wirken. Auch Versicherungen müssten sich bei derartig grob fahrlässigem Verhalten beim Verursacher schadlos halten.
Nach Angaben des Österreichischen Alpenvereins kostet der Einsatz eines Hubschraubers für 40 Minuten zwischen 5.000 und 6.000 Euro. Dazu kämen noch die Kosten für die Bergretter, meist auch im vierstelligen Bereich, hieß es.
Viele sind verwundert über die Höhe der Rechnung“, sagte ein Versicherungsexperte. Im besten Fall könne die Rechnung dank der Versicherung des Verunfallten eingereicht werden. In Einzelfällen seien auch schon 15.000 bis 20.000 Euro an Bergungskosten angefallen. Jeder solle vor einer Tour im Hochgebirge seinen Versicherungsschutz unbedingt prüfen. Im Todesfall müssten in der Regel die Angehörigen die Rechnung übernehmen, so der Versicherungsexperte. (dpa)
Wer nicht auf die Warnungen hören will, muss zahlen. Entweder mit viel Geld oder mit dem Leben.