Forum - Ernährte ihr Baby (1✝) streng vegan:

 
Lara1

 Mutter wegen Mordes verurteilt
Die Mutter hatte den kleinen Ezra und seine Geschwister streng vegan ernährt. Mit 18 Monaten starb ihr kleiner Sohnan den Folgen dieser Mangelernährung. Die Mutter wurde jetzt von einem Gericht in Florida wegen Mordes schuldig gesprochen.

Als der kleine Ezra (1✝) im September 2018 aufhörte zu atmen, wog er nicht einmal 8 Kilo. Das Baby starb an den Folgen seiner Unterernährung. Während der Ermittlungen zum Tod des Babys im US-Bundesstaat Florida stellte sich heraus: Sheila O’Leary (39) und ihr Mann Ryan (30) ernährten ihre insgesamt vier Kinder ausschließlich vegan. Jegliche tierischen Produkte waren strikt aus dem Ernährungsplan gestrichen worden.

Während des Gerichtsprozesses befand ein ärztlicher Sachverständiger, dass auch die anderen Kinder (drei und sieben Jahre alt) mangelernährt waren. Sie hatten kaputte Zähne und gelbliche Haut, auch waren sie für ihr Alter viel zu klein. Einzig die älteste Tochter aus der ersten Ehe der Mutter war normalernährt und gesund. Dafür hatte der Arzt auch eine Erklärung: Das Mädchen verbrachte auch Zeit mit seinem Vater, bei dem es ausreichend zu essen bekam.
 Bericht über diese Rabeneltern im exxpress

jowi59

Ich sage immer, vegane Ernährung ist nicht gesund.

Veganer sind meist gute Kunden in den Apotheken und kaufen jede Menge Nahrungsergänzungsmittel.

Das gesündeste ist sicher normale Kost ohne Übertreibungen.

Es darf ruhig auch mal erwas nicht so gesundes dabei sein wenn es einem schmeckt.

Billie-Blue

Jeder soll sich ernähren wie er möchte. Aber Kindern muss man trotzdem alles anbieten. Ich habe einmal eine Doku gesehen, wo die Kinder vegan ernährt wurden und die Eltern meinten, wenn sie groß sind, können sie ja eh selber entscheiden. Das gehört verboten, dass man Kindern Nahrungsmittel vorenthält.

michi2212

Ich finde, jedes Kind sollte,wenn es älter ist,alleine entscheiden, was es essen möchte. Aber grundsätzlich sollte man seine Kinder normal ernähren.             

hobbykoch

Das ist einfach nur schrecklich und traurig, wenn ein Kind an Mangelernährung sterben muss. Noch dazu, wenn es offensichtlich am Fanatismus der Eltern liegt. 

Ich kenne ein Paar, das seit Jahren selbst vegetarisch lebt. Ihre Kinder dürfen trotzdem Fleisch- und Wurstprodukte essen und werden später - wie alle anderen Erwachsenen auch - selber entscheiden, wie sie sich ernähren. Das finde ich fair und vernünftig.

Maarja

Es gibt leider immer wieder Fälle, in denen Eltern ihren Kindern in puncto Ernährung etwas antun. Ob das nun fanatische Veganer sind oder Leute, die ihre Kinder schlicht vernachlässigen und hungern lassen, oder Leute, die ihre Kinder mit Chips und Fast Food großziehen, es ist alles schlimm. Ich bin absolut für verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen in den ersten Lebensjahren damit so etwas auffällt.

Billie-Blue

 Verpflichtende Untersuchungen wären übertrieben und demokratiepolitisch  bedenklich. Da müsste man dann auch untersuchen, ob ein Kind missbraucht oder misshandelt wird. 

Meiner Meinung nach sollten derart extreme Ernährungsformen bei KIndern als unzulässig eingestuft werden und so behandelt werden, wie andere Formen der Vernachlässigung. Dem Kind Fleisch zu verbieten ist eigentlich eine Form der psychischen Gewalt .

Jedoch sind Fast Food und Chips erlaubt und deshalb kann man das niemandem verbieten, auch wenn es ungesund ist.

Der Staat darf sich nicht zu sehr in den persönlichen Bereich  einmischen, es sei denn es werden Grenzen überschritten.

 

Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 05.07.2022 um 13:36 Uhr

moga67

Jeder Erwachsene soll sich ernähren wie er möchte. Bei Babys, Kleinkinder und selbst bei Kindern kann ich mir nicht vorstellen,dass eine einseitige Ernährung gesund sein soll.

Bei uns gibt es im Mutterkindpass bzw auch in der Volksschule die ärzliche Untersuchung. Da wird auch Größe/Gewicht kontolliert.