Österreich sollte halt doch nicht immer aus dem Ausland billiges Getreide einführen, das andere, ärmere Länder auch brauchen würden.
Bei Weizen und Roggen ist Österreich mehr als Selbstversorger.
Der Überschuss muss dann mit Förderungen billig ins Ausland verkauft werden.
Die Ukraine gehört zu den weltweit größten Exporteuren landwirtschaftlicher Produkte. Ein Ausfall der landwirtschaftlichen Produktion aufgrund der Invasion Russlands stellt laut Wiener Forschern eine „ernsthafte Bedrohung für die weltweite Ernährungssicherheit“ dar.
Betroffen wären vor allem Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas, aber auch europäische Länder würden Verluste spüren, schreiben die Komplexitätsforscherinnen und -forscher des Complexity Science Hub (CSH) Vienna in ihrer am Freitag veröffentlichten Analyse. Agrarprodukte machen laut CSH mehr als ein Fünftel des Exportvolumens der Ukraine von 49,5 Milliarden US-Dollar (44,7 Mrd. Euro) aus. Vor allem Getreide und Ölsaaten dominieren die Agrarexporte der Ukraine, die der weltgrößte Exporteur von Sonnenblumenöl, der viertgrößte Exporteur von Mais und der jeweils siebtgrößte Exporteur von Soja und Weizen ist. (science.orf.at)
Ein nachdenklicher Bericht über die Abhängigkeit einzelner Staaten bei den Grundnahrungsmitteln. Und das alles gehört zu den Auswirkungen dieses Wahnsinnigen aus Moskau.