Forum - EU-Emissionshandel spülte 2021 311 Mio. Euro in Staatskasse

 
DIELiz

Quelle & weitere Informationen: : orf.at

Der Emissionshandel der EU hat dem österreichischen Staat im vergangenen Jahr 311 Mio. Euro eingebracht. Das berichtete die „Wiener Zeitung“ heute unter Berufung auf Zahlen des Finanzministeriums. Der Preis für die CO2-Zertifikate ist in den vergangenen Monaten stark gestiegen und liegt aktuell bei rund 85 Euro je Tonne.

Dem EU-Emissionshandel unterliegen in Österreich laut „Wiener Zeitung“ rund 200 Anlagen aus den Bereichen Energieerzeugung und Industrie. Die größten Treibhausgasemittenten sind die voestalpine, die OMV und Wien Energie. Die Unternehmen müssen im Emissionshandelssystem „Verschmutzungsrechte“ kaufen, sie bezahlen also Geld für ihren Treibhausgasausstoß. Ein Teil der Zertifikate wird kostenlos verteilt. Die Gesamtanzahl an ausgegebenen Zertifikaten ist gedeckelt und sinkt kontinuierlich. Der Preis entsteht durch Angebot und Nachfrage.

Der europäische Emissionshandel wurde in der Vergangenheit für seinen niedrigen Preis und den damit fehlenden Lenkungseffekt kritisiert, im vergangenen Jahr ist der Preis erstmals verhältnismäßig stark gestiegen. Zu Jahresbeginn 2021 kostete der Treibhausgasausstoß pro Tonne noch rund 33 Euro, Ende Juni 2021 lag der Preis bei rund 56 Euro.

jowi59

Den Emissionshandel finde ich nicht richtig.

Es sollten Emissionen ja eingespart werden.

Auf diese Art wird weltweit nicht weniger.

Den Mehrpreis zahlt natürlich wieder der Endverbraucher.