Eine Provinzposse hat nun ihr Ende gefunden. In einer ostdeutschen Stadt wurde letztes Jahr ein Feuerwehrmann zu einer Strafe von 369 Euro, 2 Punkten im Verkehrsregister und einem Monat Fahrverbot verurteilt weil er bei einem Einsatz mit Blaulicht und Signalhorn von einer Radarkontrolle geblitzt wurde – es war ein Brand an einer Schule gemeldet.

Die örtliche Behörde hatte auf die Bestrafung bestanden – er hätte langsamer fahren sollen, trotz Brandmeldung – und der Feuerwehrmann wehrte sich vor einem Gericht. Nun wurde das Urteil gesprochen, der Feuerwehrler durfte zu Recht schneller fahren und er wurde freigesprochen.

Und was war das Ergebnis dieser Posse: der Feuerwehrmann hatte zusammen mit etlichen anderen Kollegen seinen Dienst bei der freiwilligen Feuerwehr in seiner Ortschaft quittiert.

Nach Ansicht des örtlichen Bürgermeisters hätte die Feuerwehr vermutlich nur dann schneller fahren dürfen wenn das Rathaus brennen würde. Welch eine lächerliche Provinzposse.