• Die Kaffeebohne ist aus botanischer Sicht eigentlich keine Bohne, sondern der Samen der Kaffeepflanze, der als (meist doppelter) Steinkern in den kirschenähnlichen Früchten der Pflanze wächst. Insofern handelt es sich bei der Bezeichnung Kaffeebohne um eine volksetymologische Lehnübersetzung.
  • Schon gewusst? Aus Sicht eines Biochemikers spricht das Koffein im Kaffee die gleichen Regionen des menschlichen Gehirns an, wie Heroin und Kokain. Natürlich in wesentlich geringerem Maße.
  • Heute gilt Kaffee als Alltagsgetränk oder Luxusartikel. Dies war nicht immer so, denn noch zu Beginn des 18. Jahrhunderts galten Kaffeehäuser als Lasterhöhlen und Kaffeesucht als ernstes soziales Problem (siehe dazu auch den Beitrag zum US-amerikanischen Tag der Kaffeepause (engl. National Coffee Break Day) am 20. Januar).
  • Bis zur Erfindung der vakuumverpackten Kaffeedosen durch die Firma Hill Bros. Coffee im Jahre 1911 verfügte nahezu jede größere Stadt in den Vereinigten Staaten über mindestens eine lokale Rösterei.
  • Als teuerster Kaffee der Welt gilt mit einem Pfundpreis von bis zu 300 € der indonesische Kopi Luwak. Bei diesem sogenannten Katzenkaffee handelt es sich streng genommen aber um ein Getränk aus Exkrementen der Zibetkatzen. Die Tiere fressen die Kaffeebohnen und scheiden diese im fermentierten Zustand nahezu unverdaut wieder aus. Das Zeug ist allerdings nur sehr schwer zu bekommen, und insofern verwundert der Preis angesichts der jährlichen Menge von lediglich 230 Kilogramm Kopi Luwak nicht.

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