Ja, beides
Forum - Gebrannte Nüsse
Bei uns weiß ich gar keine Standln, die gebrannte Nüsse anbieten. Ob es daran liegt, daß ich keine gebrannten Nüsse mag?
ich mag sie
Für diese kleine Menge esse ich sie gerne an einen Standl unterwegs, vielleicht mit einen Glühwein dazu 
Wir mögen gebrannte Mandeln seh gerne. Ich mache sie in der Vorweihnachtszeit immer wieder mal.
Es ist schon die dritte Saison, in der ich selbst gebrannte Nüsse mache. Ich liebe sie! :) Wenn man mal den Dreh raus hat, ist es doch recht easy. So lange zu rühren, bis sie das zweite Mal karamellisieren war für mich am Anfang die Schwierigkeit. Ich hab zu früh aufgehört und dann waren sie weniger knusprig.
Ich mag gebrannte Nüsse total, aber ehrlich gesagt auf unterschiedliche Art je nach Situation 😊 Am Standl gehören sie für mich einfach zur Stimmung dazu – kalt draußen, vielleicht ein Punsch oder Glühwein in der Hand, der Geruch von Zucker und Zimt in der Luft, das ist schon sehr nostalgisch und hat was von Winter und Vorweihnachtszeit. Für ein kleines Sackerl unterwegs greif ich da gern zu, auch wenn man weiß, dass es eigentlich teuer ist für die Menge.
Zuhause mache ich sie aber auch, vor allem gebrannte Mandeln. Da hat Sunny_ völlig recht: Der Knackpunkt ist dieses „zweite Karamellisieren“. Am Anfang hab ich auch gedacht, jetzt passt’s eh schon, und dann waren sie eher mehlig-zuckrig als richtig knusprig. Wenn man aber einmal verstanden hat, dass man wirklich Geduld braucht und rühren muss, bis der Zucker wieder schmilzt und sich schön um die Nüsse legt, klappt es gut. Seitdem geht’s fast automatisch.
Was ich am Selbermachen mag: Man kann super variieren. Klassisch mit Zimt ist natürlich top, aber ich hab auch schon Vanille, Tonkabohne, Lebkuchengewürz oder eine Prise Chili probiert. Haselnüsse und Walnüsse mag ich fast noch lieber als Mandeln, weil sie ein intensiveres Eigenaroma haben. Erdnüsse gehen auch, dann wird’s halt mehr Richtung Snack als Weihnachtsmarktgefühl. Paranüsse finde ich persönlich fast zu schade dafür, die ess ich lieber pur.
Ein weiterer Pluspunkt: Man weiß genau, was drin ist. Kein komischer Nachgeschmack, keine unnötigen Zusatzstoffe, und man kann die Süße selbst steuern. Ich mache sie inzwischen oft etwas weniger süß, dafür mit mehr Gewürz, dann sind sie nicht so „pickig“ und man isst sie auch bewusster.
Für mich ist es also beides: Am Standl als kleines Ritual und Genussmoment, zuhause eher als gemütliches Küchenprojekt – gern auch gleich eine größere Menge, die man verschenken oder einfach über ein paar Tage knabbern kann (wobei sie bei uns selten lange überleben 😅).
Im Herbst und Winter gibt es die gebrannten Nüsse oft bei Märkten oder Standeln in der Stadt. Dazu eignen sich verschiedene Arten von Nüssen wie Mandeln, Walnusskerne, Paranusskerne, Haselnusskerne, Erdnuss usw.
Mögt ihr diese bzw macht ihr sie auch zu Hause selbst?