Ja, handarbeiten für Mädchen, Werken für Jungs. Ist das heute eigentlich in der Unterstufe noch immer so? Meine Kinder sind groß ich habe da jetzt keinen Einblick mehr.
Forum - Geschlechterdifferenzierter Schulunterricht
Mathematik als Wahlgegenstand kenne ich dann doch nicht mehr. Bei uns gab es auch Handarbeiten für Mädchen und Werken für Jungs. Das durften sich meine Kinder eine Weile selbst aussuchen, bis plötzlich keiner mehr in Handarbeiten ging.
Bei meinem Sohn im Gymnasium hatten alle ein Semester lang Textiles Werken, das andere Semester dann technisches Werken.
Bei uns war auch nur mehr der Werk- und Sportunterricht getrennt. Ich hätte sehr gern Technisches Werken als Unterrichtsfach gehabt. Die Lösung wie michi2212 beschreibt (ein Semester textil, ein Semester technisch), finde ich sehr gut.
Ich hoffe nicht daß du auf Mathematik verzichten mußtest! Das wäre ja wirklich schlimm. Eigentlich unvorstellbar für mich. Wir hatten aber keinen Werkunterricht sondern mußten handarbeiten. Ich habe es gehasst.
Handarbeiten mochte ich schon in der Volksschule nicht. Und in der Unterstufe hatten wir es auch zwei Jahre und die Buben hatten technisches Werken, wir durften nicht entscheiden. ich hasste Handarbeiten sehr.
In der Oberstufe hatten wir technisches Werken bei unserem Zeichenlehrer. Das fand ich gut.
In der Volksschule hatte ich Handarbeiten, in der Hauptschule war der Kochunterricht für die Mädchen und die Buben durften Werken. Mich hätte beides interessiert.
Im Gymnasium war es dann Werkunterricht.
Ich habe tatsächlich die Mathematik dann nach dem Schulabschluss in einem Abendkurs nachgeholt, das war irgendwie kein schlechter Weg - spannend! - ohne jeden Notendruck, als ich dann wieder weiter zur Schule ging, war ich in Mathe recht gut, und kochen kann ich auch 
war früher üblich. Ich durfte statt Mathematik noch kochen lernen, weil ich ein Mädchen war. Das Mädchen kein Mathe lernen, wäre heute undenkbar. Habt Ihr solche Unterschiede auch noch erlebt?