Forum - Gewinnmaximierung statt Covid-19 Tote Minimierung

 
Billie-Blue

Amnesty International geht mit den Pharmakonzernen hart ins Gericht. Der Vorwurf lautet, die  Konzerne konzentrieren sich nur auf  Gewinnmaximierung  und nicht auf die Minimierung der Covid Toten.

Dabei handelt es sich um eine Menschenrechtsverletzung in hohem Ausmaß, sagt die Organisation. Nur 4% der Bevökerung in den einkommensschwachen Ländern waren Ende 2021 vollständig geimpft.

Biontech, Pfitzer und Moderna  lieferten nur 2% der Impfdosen an einkommensschwache Länder,  20% der Johnson & Johnson Impfung gingen in diese Richtung, aber als Spenden von reicheren Ländern.

Die Konzerne verkaufen an die meistbietenden Länder. AI fordert nun eine Priorisierung der ärmeren Länder, um bis Mitte 2022 eine globale Impfrate von 70% zu erreichen.

Es kommt aber noch schlimmer:

In Afrika sind 85% der Einwohner ungeimpft. Es gibt dort ein Projekt zur Entwicklung eines Afrikanischen mRNA Impfstoffes. Bislang arbeitet man ohne Unterstützung der Biontech Firmen, obwohl die WHO die Konzerne mehrmals gebeten hatte, die Firmen mögen bei der Entwicklung der Vakzine behilflich sein, um innerhalb eines Jahres die Herstellung abgeschlossen zu haben. Ohne Hilfe von Biontech dauert es 3 Jahre.

Doch Biontech verweigert nicht nur die Hilfe, sondern hat laut "British Medical Journal" sogar die Erforschung eines afrikanischen Impfstoffes aktiv zu verhindern versucht!

Die Pharmakonzerne verweigern ebenso eine Aufhebung des Patentschutzes, der nötig wäre, um in einkommesnschwachen Ländern Impfstoffe produzieren zu können.

UNO Generalsekretär Antonio Guterres: " Die Ungleichheit bei der Verfügbarkeit der Impfstoffe ist das größte moralische Versagen unserer Zeit."

Billie-Blue

Quelle ist übrigens ORF.

Dieser Artikel hat mich schockiert. Denn alle wissen, dass eine 100% Durchimpfungsrate nichts nützt, wenn in armen Ländern Mutationen entstehen, die dann unseren Immunschutz umgehen. Und die Impfungen wieder wirkungslos machen. Das geschilderte Vorgehen der Pharmakonzerne zeigt, dass es aber überhaupt nicht darum geht, Menschenleben zu retten, wenn Hilfe in armen Ländern verweigert wird und sogar versucht wird, eine lokale Impfstofferzeugung zu verhindern.

Die Pharmaindustrie weiß, dass nur eine globale Durchimpfung die Pandemie beenden kann und verhindert das!

Lara1

Es gibt in Deutschland den Dr. Stöcker. Er hat gleich am Anfang der Pandemie einen Impfstoff entwickelt und auch seiner Familie und Angehörigen verabreicht. Mit vollem Erfolg.

Gleichzeitig hat er angeboten, die Rezeptur kostenlos jedem Land zur Verfügung zu stellen.

Aber er wurde angezeigt! Eine Ärztin aus Wien hat erst kürzlich den Impfstoff mit sehr gutem Erfolg gespritzt und hat jetzt ebenfalls mit den Behörden Schwierigkeiten.

Es geht nur um Geld, niemals um die Gesundheit.

Billie-Blue

Ich verstehe  bis zu einem gewissen Grad, dass es auch um Gewinne gehen muss. Wenn jemand ein Produkt hat, möchte er damit auch Geld verdienen und ich gestehe auch den Impfstoffentwicklern zu, dass sie damit Geld verdienen. Aber das geht zu weit. Vor allem, dass die reichen Länder samt ihren Bürgern tatenlos dabei zusehen. Ohne Amnesty International wäre das schön unter den Teppich gekehrt.