Im belgischen Dinant sollen Passanten nur noch mit dem Regenschirm vor die Tür gehen, da ein angriffslustiger Mäusebussard sein Unwesen treibt.

Völlig grundlos und aus dem Hinterhalt soll hier ein Mäusebussard bereits mehr als 20 Passanten attackiert haben. Mit seinen scharfen Krallen geht er offenbar besonders gerne auf die Hinterköpfe der Personen los, weshalb die Behörden bereits raten, nur noch mit dem Regenschirm spazieren zu gehen.

Da dem "Grantl-Greif" der typische "Brutfleck" fehlte, können Biologen ausschließen, dass er lediglich sehr akribisch sein Nest verteidigen würde. Wahrscheinlicher sei es laut dem Leiter des Tierschutzzentrums, dass der Bussard an einer Fehlprägung gegenüber dem Menschen leide und vielleicht sogar per Hand aufgezogen wurde, weshalb er Personen als Futterquelle oder vermeintlichen Revierfeind ansieht. Die Scheu zumindest habe er verloren.

Heute