Die Tigermücke hat viele Orte in der Steiermark mittlerweile fest unter Kontrolle, aber mit der Stadt Graz auch einen beständigen Widersacher. Graz setzte im Vorjahr erstmals auf sterile Mückenmännchen, die ausgesetzt wurden: ein Forschungsprojekt, das erfolgreich bilanzierte.
Bei dem österreichweit einzigartigen Projekt im Kampf gegen die Asiatische Tigermücke wurden ab Mitte August des Vorjahres mehr als 800.000 sterile Mücken-Männchen für eine Markierungs-Freisetzungs-Wiederfang-Studie in einer Grazer Heimgartenanlage freigelassen.
Die durch Bestrahlung unfruchtbar gemachten Mücken mischten am „Heiratsmarkt“ offenbar kräftig mit, denn schon nach zwei Wochen zeigten sich Erfolge der sogenannten Sterile-Insekten-Technik (SIT)-Methode. Die Schlupfraten im Aktionsgebiet der Studie sind von zunächst 0,66 auf 0,22 zurückgegangen. Das bedeutet, dass von zuerst von 100 Eiern etwa 66 Insekten lebensfähig waren und nach der Aussetzung der sterilen Männchen nur noch etwa 22 von 100. Das entspricht einer Reduktion von rund 70 Prozent.
Die Tigermücke legt ihre Eier bei stehenden Gewässern, seien es noch so kleine Lacken oder Vasen, ab. Wer das verhindert, profitiert umgehend, denn die Stechmücken fliegen in einem Radius von nur rund 200 Metern. Wer also seinen Garten oder Balkon sauber hält und auch seine Nachbarn dazu animiert, könne rasch gegen die Plage Erfolge erzielen – ganz ohne sterile Männchen, unterstrichen die Experten. Eine Ausrottung sei allerdings nicht möglich. (steiermark.orf)
Die Tigermücke hat viele Orte in der Steiermark mittlerweile fest unter Kontrolle, aber mit der Stadt Graz auch einen beständigen Widersacher. Graz setzte im Vorjahr erstmals auf sterile Mückenmännchen, die ausgesetzt wurden: ein Forschungsprojekt, das erfolgreich bilanzierte.
Bei dem österreichweit einzigartigen Projekt im Kampf gegen die Asiatische Tigermücke wurden ab Mitte August des Vorjahres mehr als 800.000 sterile Mücken-Männchen für eine Markierungs-Freisetzungs-Wiederfang-Studie in einer Grazer Heimgartenanlage freigelassen.
Die durch Bestrahlung unfruchtbar gemachten Mücken mischten am „Heiratsmarkt“ offenbar kräftig mit, denn schon nach zwei Wochen zeigten sich Erfolge der sogenannten Sterile-Insekten-Technik (SIT)-Methode. Die Schlupfraten im Aktionsgebiet der Studie sind von zunächst 0,66 auf 0,22 zurückgegangen. Das bedeutet, dass von zuerst von 100 Eiern etwa 66 Insekten lebensfähig waren und nach der Aussetzung der sterilen Männchen nur noch etwa 22 von 100. Das entspricht einer Reduktion von rund 70 Prozent.
Die Tigermücke legt ihre Eier bei stehenden Gewässern, seien es noch so kleine Lacken oder Vasen, ab. Wer das verhindert, profitiert umgehend, denn die Stechmücken fliegen in einem Radius von nur rund 200 Metern. Wer also seinen Garten oder Balkon sauber hält und auch seine Nachbarn dazu animiert, könne rasch gegen die Plage Erfolge erzielen – ganz ohne sterile Männchen, unterstrichen die Experten. Eine Ausrottung sei allerdings nicht möglich. (steiermark.orf)