Forum - Homeoffice

 
Pesu07

Homeoffice hat sich seit Beginn der Pandemie mehr als verdreifacht. Auch in den Stellenanzeigen wird Homeoffice als Option angeführt.

Die OECD weist für Österreich 11,3 Prozent Homeoffice aus.
Polen: 15,2 %
Spanien: 13,4 %
Schweiz: 7,08 %
Israel: 3,9 %
Belgien: 3,8 %
Japan: 0,01 %

Hat sich bei euch seit Beginn der Pandemie beim Homeoffice etwas geändert?
Seit Beginn der Pandemie ist es bei mir unverändert und das passt, weil die Umgebung (auch die techn.) sehr gut passt.

abirgit

Vor der Pandemie gab es bei uns gar kein HO. Dann war ich fast 9 Monate durchgehend zu Hause und seit September dürfen 1/3 unserer Zeit im HO arbeiten. Mit diesem Monat wurde es auf 50% erhöht. Für mich persönlich ist es mit den Kindern um einiges leichter 

hobbykoch

Am Beginn der Pandemie wurden wir - soweit möglich - ins Homeoffice geschickt. Ich finde, dass es recht gut funktioniert hat. Einige Kollegen hätten das HO auch gerne zumindest sporadisch oder teilweise (z.B. ein Tag in der Woche) beibehalten. Leider hat unser Chef mit der Zeit beschlossen, dass er möglichst kein HO möchte. Schade, dass sich viele Vorgesetzte so gegen das HO stemmen.

Lebensmittel-selbstg

Als Hausfrau ist es doch eine ganz schöne Umstellung, ständig jemanden im Homeoffice zu haben. Ständig klingelt das Telefon oder es wird telefoniert. Ich kann Arbeiten, wie staubsaugen, nur noch nach Absprache erledigen. und und und...

Manchmal frage ich mich, was gefährlicher ist, das Virus oder Homeoffice ?   ;-)    (nur Spaß, weiß die Antwort)

Maarja

Bei uns ist Home Office keine Option. Und irgendwie bin ich darüber auch ganz froh. So hatte ich selbst in Zeiten als man das Haus nur aus Notwendigkeit verlassen durfte meine Normalität. 

Schnellkoch_Bob

Schade, dass sich sehr viele Chefs gegen Homeoffice sträuben, selbst wenn es nüchtern betrachtet allen Vorteile brächte. Manchmal glaube ich, dass sie an ihrer eigenen Existenzberechtigung zweifeln (oder an der Notwendigkeit ihrer vielen Wochenstunden), wenn sie nicht einen Haufen Leute um sich unter ständiger physischer Kontrolle haben.

Ich selbst war in den letzten 2 Jahren etwas mehr zuhause als sonst. Ich finde es irrsinnig praktisch, wenn man vereinbaren kann, dass man z. B. in der nächsten Woche nur im Büro arbeitet, weil man zuhause nicht kann, oder soweit möglich nur zuhause, weil man andere Sachen zu tun hat. Dafür fühle ich mich oft dazu verleitet, z. B. auch mit Grippe fast normal weiterzuarbeiten. (Was ich nicht schlecht finde, wenn ich gerade an etwas spannendem arbeite, mich aber irrsinnig stressen kann, wenn ich irgendeine Art von Zwang spüre.)