Das lässt sich weder beweisen noch pauschalieren. Leute, die beruflich viele Menschen treffen haben das mit der frühen Impfung sicher ganz richtig gemacht
Forum - Impfung im Herbst war kluge Entscheidung
Das kann man so nicht sagen. Die Geimpften waren sichere besser geschützt, sodass die Zahl der Infizierten geringer war.
... hätten das alle gemacht, wäre wahrscheinlich die vierte Welle schon früher gekommen.
Man kann es drehen und wenden, wie man es gerade braucht. Das Virus war auch im Frühling und Sommer noch da.
Auf der anderen Seite kann man auch anders argumentieren. Hätten sich alle schon im Frühling impfen lassen , wäre die vierte Welle verhindert worden.
Influenza läßt man sich aber auch nicht im Frühling impfen sondern vor der Saison. Letztes Jahr war ohne Impfung auch im Sommer keine Welle sondern Herbst/ Winter. Unser Arzt meint, man wird wohl jedes Jahr boostern und das vor dem Winter.
Wenn sich genügend impfen hätten lassen wäre es vielleicht nicht zu den hohen Infektionszahlen gekommen.
Die Grippeimpfung ist auch meist nur im Herbst interessant bevor die Grippesaison beginnt.
Es ist ganz egal, ob im Frühling oder im Herbst, wann man impfen war, Hauptsache man ist überhaupt geimpft.
Die erste große Impfwelle war doch erst im Sommer, davor hatten wir kaum Impfstoff. Es wäre sehr eigenartig gewesen, nicht gleich möglichst viele zu impfen. (Und den Impfstoff wegzuschmeißen? An ärmere Länder dürfen wir ihn ja nicht weitergeben, ohne ein zweites Mal dafür zu bezahlen.) Immerhin schützen schon 2 Impfungen die allermeisten vor schweren Verläufen und reduzieren auch die Ansteckungswahrscheinlichkeit.
Wer erinnert sich noch an 2019, wo Ärzte angemerkt haben, dass Coronaviren noch schneller mutieren als Grippeviren, und dass es vielleicht gar nicht möglich sein wird, einen effektiven Impfstoff zu entwickeln? Wir können doch froh sein, dass wir vielleicht die nächsten 5 bis 20 Jahre nur jeden Herbst eine Auffrischungsimpfung brauchen werden, bis die Viren zahmer geworden sind. Es hätte viel schlimmer kommen können.
Zuletzt bearbeitet von Schnellkoch_Bob am 22.11.2021 um 18:42 Uhr
SchnellkochBob, das stimmt nicht, dass die erste große Impfwelle im Sommer war.
Meine Eltern ( über 70) hatten im Mai die zweite Dosis, die ganz alten waren noch früher. Das medizinische Personal war auch schon vorher dran.
Meine Verwandten und Familienmitglieder ab 40 waren ebenfalls vor den Sommerferien 2 mal geimpft. Es waren bei Ärzten im Freundeskreis immer so viele Pfitzerimpfungen über, dass sogar 20 Jährige schon im Frühling die Impfung erhielten. Aber egal.
Man wusste damals ja nicht, dass die Wirkung so schnell weg ist.
Ich kenne einige , die erst im September, Oktober zur Impfung gingen, weil sie mit einer Welle im Winter gerechnet haben. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass dies eine kluge Entscheidung war.
Die sind jetzt gut geschützt im Gegensatz zu den meisten anderen, die schon alle im Frühling geimpft wurden und jetzt mitten in der Welle erst mal zu boostern beginnen ( teilweise zu spät).
Vielelicht hätten wir eine schächere Welle, wenn alle erst im Spätsommer/ Herbst geimpft worden wären, wie man es bei Influenza auch macht.
Ist aber kein Vorwurf an die Ärzte, denn damals konnte man noch nicht wissen wie kurz die Impfwirkung ist.