Nur weil man gerne ins Theater geht, gefällt einem nicht automatisch jedes Theaterstück. Ich kenne besagte Satire nicht einmal, kann also dazu nichts sagen.
Nur weil man gerne ins Theater geht, gefällt einem nicht automatisch jedes Theaterstück. Ich kenne besagte Satire nicht einmal, kann also dazu nichts sagen.
"Diese Satire gefällt Euch auch?" - und warum soll uns diese Satire auch gefallen? Diese Frage hättest du dir sparen können.
Billie-Blue hat es schon geschrieben - nur weil Eines gefällt muss nicht automatisch alles Andere auch gefallen. Schwarz-Weiß-Denken.
Bei der Walliser Staatsanwaltschaft ist eine Strafanzeige gegen die Pariser Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ eingereicht worden. Stein des Anstoßes ist eine Karikatur mit verbrannten Menschen auf der Skipiste mit Bezug auf die Brandkatastrophe von Crans-Montana.
Die Zeichnung zeigt zwei Skifahrer mit der Überschrift „Les brules font du ski“ (deutsch: Die Verbrannten fahren Ski) in Anlehnung an den Komödienfilm „Les Bronzes font du ski“ (deutscher Titel: „Sonne, Sex und Schneegestöber“) aus dem Jahr 1979. Darunter steht „La comedie de l’annee“ (dt.: Die Komödie des Jahres).
Die Karikatur, die am nationalen Trauertag am Freitag veröffentlicht wurde, sorgte für Entrüstung in der Öffentlichkeit. Bei der Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud ging eine Strafanzeige gegen den „Charlie Hebdo“-Karikaturisten Eric Salch ein – zusätzlich zur Anzeige gegen die Zeitschrift.
Anspielung auf „Absurdität der Tragödie“
Nach Meinung der Kläger, ein Anwalt aus Sitten und dessen Ehefrau, fällt die Karikatur unter Artikel 135 des Strafgesetzbuches, der Formen der Darstellung von Gewalt definiert. Der Chefredakteur von „Charlie Hebdo“, Gerard Biard, erklärte gestern Abend in der Sendung „Forum“ des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS, dass die Karikatur nicht auf die Opfer ziele, sondern auf „die Absurdität dieser Tragödie“.
Er räumte ein, dass man „ziemlich weit gegangen“ sei, um sich „über das höchste Tabu lustig zu machen“, nämlich den Tod und die schweren Verletzungen dieser jungen Menschen. Er fügte hinzu, dass schwarzer Humor „nicht unbedingt angenehm“ sein müsse und „schockieren“ könne.
red, ORF.at/Agenturen
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