Karl-Heinz Grasser wurde der Untreue schuldig gesprochen

DIELiz
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Im BUWOG-Prozess ist heute der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/parteilos) der Untreue schuldig gesprochen worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Grasser durch Untreue rund um Millionenzahlungen bei der Privatisierung der BUWOG und des Linzer Bürohauses Terminal Tower der Republik Schaden verursacht hatte. Grasser habe ab Ende 2003 Untreue begangen, sagte Richterin Marion Hohenecker bei der Urteilsverkündung im Großen Schwurgerichtssaal des Wiener Straflandesgerichts.

Schuldsprüche gab es auch für Walter Meischberger, Peter Hochegger, Karl Petrikovics und Georg Starzer. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Logischerweise stehen den Berufungen diie Türen offen.

 

Nachsatz: Eine Berufung werden sich die Herrschaften nicht entgehen lassen, dauert das dann wieder um ein Jahr herum...

Es geht dann an die oberste Instanz in Zivil- und Strafsachen, den  obersten Gerichtshof  (OGH). Seine Entscheidungen sind unanfechtbar und für alle Verfahren richtungsweisend.

Zuletzt bearbeitet von DIELiz am 04.12.2020 um 11:25 Uhr

MaryLou
MaryLou

Und wie lautet das Urteil? Schuldig war ja fast schon klar!

Strafe im Gefängnis oder Geldstrafe? Das ist was die Österreicher mehr interessiert, glaube ich zumindest. 

 

DIELiz
DIELiz

Zitat: Die Urteile sind nicht rechtskräftig.  Logischerweise stehen den Berufungen diie Türen offen.

 

Es geht nun an die oberste Instanz in Zivil- und Strafsachen, den  obersten Gerichtshof  (OGH). Seine Entscheidungen sind unanfechtbar und für alle Verfahren richtungsweisend

  ich stelle die Erklärung nun auch zum Eröffnungsthread dazu

Zuletzt bearbeitet von DIELiz am 04.12.2020 um 11:25 Uhr

MaryLou
MaryLou

Grasser wurde zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt.

Zuletzt bearbeitet von MaryLou am 04.12.2020 um 11:39 Uhr

moga67
moga67

Jetzt ist nach Jahren zwar ein Urteil da aber es werden die Gericht mit Berufungen eingedeckt und es wird wieder Jahre dauern bis wirklich " etwas passiert".

AllBlacks
AllBlacks

ich hoffe nur, dass die berufungen nichts bringen und das höchstgericht irgendwelche verfahrensfehler entdecken und das ganz zurück zum beginn schicken.

cassandra
cassandra

Das Gericht und insbesondere die Richterin scheinen Medienberichten zufolge die Prozessabwicklung und die Urteilsbegründung sehr gründlich gemacht zu haben - damit machen sie es Berufungen schon etwas schwerer. 

Die Mühlen des Gesetzes mahlen langsam, aber in diesem Fall wohl auch gründlich.

Ich persönlich finde das gut, es geht nicht, dass die Republik Österreich als Selbstbedienungsladen herhalten muss.

Pannonische
Pannonische

Die nicht rechtskräftigen Schuldsprüche von 8, 7 und 6 Jahren werden noch viele Jahre brauchen um rechskräftig zu werden. Jetzt braucht es Zeit, um das Urteil auszufertigen. (Ich bin der Meinung, das ist schon fertig, weil die Richterin hat die Begründung vorgelesen, bis sie die Strafen verkündete.) Sie bekam auch Hilfe von ihrem Mann?! Dann muss sich die Instanz in ein jahrelang geführtes Verfahren vertiefen, wobei es um eine Straftat geht, die vor 17 Jahren passierte...

alpenkoch
alpenkoch

hab nicht dran geglaubt das der grasser - weil Politiker- schuldig besprochen würde

nicht so laut sagen liebe PANNONISCHE. Habe das mit dem Ehemann der Richterin auch gelesen

LeidenschaftlichER
LeidenschaftlichER

Was für Hilfe bekam die Richterin denn von ihrem Mann bitte? Das ist doch Blödsinn. Und die Instanz wird das schon schaffen......            

Zuletzt bearbeitet von LeidenschaftlichER am 06.12.2020 um 18:28 Uhr