Im Hinblick auf Pläne für eine künftige Besiedelung des Mondes hat ein US-Forschungsteam im Labor den Anbau von Kichererbsen auf Mondboden untersucht. Das Ergebnis zeigt: Wenn der Boden richtig gedüngt wird, gedeihen die Erbsen.
Die Mondoberfläche besteht aus Regolith, einem losen, unverfestigten Gesteinsmaterial. Da echter Mondstaub auf der Erde rar ist, baute das Forschungsteam der Universität Texas das Gesteinsmaterial für ihre Studie künstlich im Labor nach. Über bestimmte Nährstoffe und Mineralien verfüge der Mondboden zwar von Natur aus, trotzdem muss er zunächst mit Mikroorganismen und organischem Material angereichert werden.
Dafür nutzten die Forscherinnen die Ausscheidungen von Kompostwürmern. Der Kompost sei besonders nährstoffreich, mineralhaltig und verfügt über ein umfangreiches Mikrobiom. Als Nahrung benötigen die Würmer lediglich Abfall, etwa Essensreste, Baumwolltextilien oder Hygieneprodukte. Das entspreche dem Müll der sowieso bei Weltraummissionen anfallen würde, argumentieren die Forscherinnen.
Zuletzt bearbeitet von Katerchen am 07.03.2026 um 02:14 Uhr
Im Hinblick auf Pläne für eine künftige Besiedelung des Mondes hat ein US-Forschungsteam im Labor den Anbau von Kichererbsen auf Mondboden untersucht. Das Ergebnis zeigt: Wenn der Boden richtig gedüngt wird, gedeihen die Erbsen.
Die Mondoberfläche besteht aus Regolith, einem losen, unverfestigten Gesteinsmaterial. Da echter Mondstaub auf der Erde rar ist, baute das Forschungsteam der Universität Texas das Gesteinsmaterial für ihre Studie künstlich im Labor nach. Über bestimmte Nährstoffe und Mineralien verfüge der Mondboden zwar von Natur aus, trotzdem muss er zunächst mit Mikroorganismen und organischem Material angereichert werden.
Dafür nutzten die Forscherinnen die Ausscheidungen von Kompostwürmern. Der Kompost sei besonders nährstoffreich, mineralhaltig und verfügt über ein umfangreiches Mikrobiom. Als Nahrung benötigen die Würmer lediglich Abfall, etwa Essensreste, Baumwolltextilien oder Hygieneprodukte. Das entspreche dem Müll der sowieso bei Weltraummissionen anfallen würde, argumentieren die Forscherinnen.
Zuletzt bearbeitet von Katerchen am 07.03.2026 um 02:14 Uhr