Ich finde das ein sehr sensibles Thema. Wir an der Grundschule haben auch das Unterrichtsfach Religion und ich bin froh, das ich das nicht unterrichten muss. In unserer Schule kommen ca. 80 Prozent aus anderen Kulturen, besonders viele Moslime und es ist schwer, denen von einem anderen Glauben zu erzählen.
Forum - Klassen nach Religionsbekenntnis sortiern?
Der Islam verdrängt in vielen Bereichen unsere ehemals österreichischen Werte. In Kindergärten wird schon Schweinefleisch, der Nikolo und einiges mehr verboten.
Als ich in der Volksschule war, sind 2 Kinder mit Migrationshintergrund gewesen. Heute muss man Glück haben, wenn 10 Österreicher in einer Großstadt in der Klasse sind.
Ich kannte einmal einen röm. kath. Religionslehrer, der sein Kind in einer öffentlichen Volksschule angemeldet gehabt hat. Als er dann erfahren hat, dass sein Kind der einzige Österreicher ist, hat er es in eine Privatschule gegeben.
Das Problem ist, dass der Unterricht mit vielen Kindern, wo die Muttersprache nicht deutsch ist, sehr unter der Qualität leidet. Die Lehrer_innen tun mir echt leid.
Zuletzt bearbeitet von colour67 am 07.12.2022 um 23:16 Uhr
Ich finde, es wäre ein Ethikunterricht sowieso sinnvoller.
Alle sollen die Grundregeln fürs richtige Zusammenleben lernen.
jowi59 - da bin ich ganz deiner Meinung. Die überlieferte Methode, Religionsunterricht in den Schulen,
ist nur das Heranzüchten von zukünftigen Kirchensteuerzahlern gewesen und absolut nicht mehr zeitgemäß!
Ethik hingegen ist für alle gleich (oder sollte es zumindest sein) und da orte ich immer wieder Mängel.
klassen nach religionsbekenntnissen zu sortieren ist sowieso nur dort möglich, wo es sehr viele klassen in einer schule gibt. durch die "sortenreinheit" ergeben sich dann auch viel bessere stundenpläne mit weniger lochstunden, und die lehrer sind auch besser eingesetzt, wenn sie zum beispiel in 1 klasse 25 schüler unterrichten, und nicht in 3 klassen je 7 bis 8 kinder.
ich kenne eine schule, wo pro jahrgang eine klasse rein katholisch ist, und niemand stört sich daran. und in technischen schulen werden die mädchen eines jahrgangs auch gerne in eine klasse zusammen gesetzt, weil sich dadurch der sportunterricht viel leichter organisieren lässt. man kann das alles auch mal ganz nüchtern und wertfrei betrachten, so wie es der donaustädter direktor wahrscheinlich getan hat.
Ich denke colour67 hat es mehr als deutlich geschrieben 
Religionsunterricht hat in den Schulen nichts verloren, da sollten sie lieber wichtige Dinge fürs Leben lernen.
Dies soll nach Angaben des Direktors in Wien-Donaustadt passieren.
Jedoch aus organisatorischen Gründen, sagt er.
Ich finde Religion ist Privatsache. Aber vielleicht sollte sich die Politik einmal mit dem Islam befassen. Die verstehen sich als einzig volkommene Religion? Passt das zu uns?