Klimawandel bedroht ganze Wohnsiedlung

DIELiz
DIELiz

was nicht alles möglich ist und sich ständig wiederholen kann. Schrecklich für Betroffene, derzeit erhalten sie keinen Schadensersatz.

Ich bin dafür, dass solche "Erdsetzungen"  bzw. Schäden die auf den Klimawandel zurückzuführen sind auch mitversichert werden, oder das der Katastrophenschutz aushilft. Was nätürlich allgemein eine Prämienerhöhung bedeuten kann. Denkst du anders?

Info dazu von orf.at

Dutzende Häuser in Sommerein (Bezirk Bruck/Leitha) sind von teils massiven Rissen bedroht. Ein Haus musste bereits abgerissen werden. Schuld daran sind der Boden und der Klimawandel, doch die Versicherungen wollen für den Schaden nicht aufkommen.

Seit Jahresbeginn kennt man zumindest die Ursache. Eineinhalb Jahre wurden die Schäden bzw. der Boden wissenschaftlich untersucht – mit Sachverständigen, Ziviltechnikern, Statikern, sogar der Boden wurde anhand von Satellitenbildern vermessen. Laut dem Gutachten, das mehr als 600 Seiten umfasst, verursachen Tonminerale im Boden die Risse. „Die haben die unangenehme Eigenschaft, dass sie je nach Stand des Grundwasserspiegels aufquellen und schrumpfen können“, erklärt Landesgeologe Klemens Grösel.  Dadurch kommt es zu Hebungen und Setzungen im Untergrund, weshalb das Bauwerksfundament aufgemürbt wird und Risse am Bauwerk entstehen

 

MaryLou
MaryLou

Den Bericht habe ich auch gesehen. Kommt darauf an seit wann diese Boden-Hebung und Senkung stattfindet und ob diese Häuser schon vorher da standen oder es sich um Neubauten handelt. Wenn da munter weitergebaut wird sehe ich es nicht ein warum die Gemeinde noch Baugenehmigungen erteilt.

Goldioma
Goldioma

Da sollten in Zukunft keine Gebäude mehr errichtet werden. Wenn wirklich Schäden an bestehenden Gebäuden auftreten, sollte der Kathastrophenfond eintreten. Übrigens im Bregenzerwald ist ein ganzer Hang, der sehr langsam rutscht. Da baut keiner mehr- nur eine Kapelle hat man errichtet, die immer wieder neu justiert wird. 

Zuletzt bearbeitet von Goldioma am 28.09.2020 um 09:34 Uhr

Limone
Limone

Früher sind auch auf steilen Hängen Häuser gebaut worden, wo heute niemand mehr bauen würde, die sind dann oft aber selber auch das Risiko eingegangen, weil die Baugründe billig waren!

Beatus
Beatus

Trahütten Richtung Weinebene, wir fahren mehrmals diese Strecke und wer sagt, daß heute niemand mehr auf steilen Hängen baut. Gerade jetzt wächst da ein Haus um das andere und billig sind dort die Baugründe nicht unbedingt. Aber die Leute lernen nicht aus vorangegangenen Katastrophen. Jedenfalls haben viele Versicherungen den Katastrophenfall aus ihrer Polizze genommen und der Katastrophenfond von Land bezahlt auch nicht immer.

moga67
moga67

So tragisch es für die Betroffenen ist. Bei Gebäuden, die bereits vor dem Auftreten der Bodenveränderungen bestanden haben sollte der Versicherungsschutz ( so inkuldiert) dafür haften, bei den jetzigen Neubauten, ist es für mich ein Selbstverschulden.

Das erinnert mich ein wenig an die Autobahndemos, wegem dem (zuviel an) Verkehr. Da haben sich Leute direkt neben der Autobahn ein Haus gebaut und waren die Ersten, denen es zu laut, zu stinkig... war!