so in etwas denke ich auch, Katerchen. Aber leider wird den Gewinn wieder nur der Handel und die verarbeitenden Betriebe einräumen, der Landwirt, der ebenfalls mit Preiserhöhungen sowohl bei Energie oder auch bei Futter zu leben hat, wird mal wieder auf vielen Kosten sitzen bleiben.
Obwohl ich schon längst der Meinung bin, dass Lebensmittel zu billig sind.

Nicht zu vergessen sind die Coronakrise und die Verschwendung unserer Steuergelder, denn die Verteuerungen sind nicht allein auf die Lebensmittelindustrie abzuwälzen. Die meisten Teuerungen werden durch den Staat gemacht.

Die Turbulenzen rund um Rohstoffknappheit und Engpässe in Verkehr und Logistik haben auch die Lebensmittelproduktion erfasst. Der Fachverband der Lebensmittelindustrie in der Wirtschaftskammer sieht auch Preiserhöhungen für Energie und Ernteausfälle für die „historische Kostenlawine“ verantwortlich.
Die Unternehmen könnten oft weder auf andere Lieferanten oder Logistikdienstleister ausweichen noch Agrarwaren in der notwendigen Qualität und Quantität im Inland oder auf dem Weltmarkt ordern. Dramatische Verteuerungen hätten die Obst- und Gemüseverarbeitungsindustrie getroffen. Auch die Lage auf den Getreidemärkten, etwa bei Weizen, sei prekär. Die Wetterkapriolen hätten die Qualität und die verfügbaren Mengen schwer beeinträchtigt und zu enormen Preissteigerungen bei Mahl- und Futtergetreide geführt. Das treffe etwa Mehl und Back- und Teigwaren.(orf.at)
Ich bin eher der Meinung, dass die momentanen Probleme von der Lebensmittelindustrie als willkommener Anlass genommen wird, die Preise kräftig zu erhöhen.