Quelle: ots.at/presseaussendung

Die Sorgfaltspflicht eines österreichischen Lieferkettengesetzes würde Unternehmen betreffen, die in Österreich Waren verkaufen oder Dienstleistungen anbieten. Handlungsbedarf gibt es aber auf vielen Ebenen. Es geschieht schon sehr viel!

Weltweit zerstören Konzerne für den größtmöglichen Profit die Lebensgrundlage von Menschen und den Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Sie beuten ArbeiterInnen aus, zwingen Kinder zur Arbeit, verdrecken Flüsse und Meere, roden Regenwälder und stoßen immer mehr CO2 aus. Beim morgigen Umweltausschuss wird der Antrag für ein österreichisches Lieferkettengesetz von Julia Herr, SPÖ-Umweltsprecherin und Petra Bayr Thema sein.

Am 10. März sprach sich das EU-Parlament bereits mit großer Mehrheit für die Eckpunkte eines europäischen Lieferkettengesetzes aus.

Denn ein Lieferkettengesetz verpflichtet Konzerne entlang ihrer gesamten Lieferkette zur menschen- und umweltrechtlichen Sorgfalt. „Konzerne, die dieser Pflicht nicht nachkommen, müssen mit Strafen und Sanktionen rechnen und können von Betroffenen verklagt werden!

Mal abwarten welche Lösung die EU da zusammenbringt. Mir würde ein solches, praktikables  Gesetz gefallen. Oder, was ist im Alleingang möglich? Doch habe ich da im Sinn: die Macht der Konzerne

Zuletzt bearbeitet von DIELiz am 07.04.2021 um 15:16 Uhr