Forum - Mathias Rust

 
Pesu07

Vor 35 Jahren hat der damals 18jährige M. Rust, ein Hobbypilot aus der Nähe von Hamburg, für weltweites Aufsehen gesorgt. Er hat damals inmitten des Kalten Krieges ungehindert die Grenzen der Sowjetunion (unbeobachtet v. sowjet. Radar und trotz des Raketenabwehrsystems) überflogen und ist Mitten am Roten Platz in Moskau gelandet.

Zum 35-Jahr Jubiläum dieser "Friedensaktion" wurde in Estland, wo Rust hingezogen ist, eine Denkmal in Form einer 24 Meter langen Landebahn enthüllt.
Die berühmte Cessna ist derzeit in einer Sonderausstellung in Berlin zu sehen.

Mut, Übermut, Glück. - die Meinungen darüber waren sehr geteilt.

Zuletzt bearbeitet von Pesu07 am 28.05.2022 um 08:51 Uhr

Pannonische

Als 18-Jähriger war er voll Sturm und Drang, würde er es heute wieder machen?

Maarja

Heute würde ich es ihm nicht raten. Und wahrscheinlich würde er es in der jetzigen Situation auch nicht mehr machen 

Katerchen

Das habe ich damals in den Medien mitverfolgt. Ich denke, es war reiner Übermut. Eine politische Aktion war es kaum. Heutzutage dürfte es keiner mehr wagen, mit einem Flugzeug auf dem Roten Platz landen zu wollen. Falls er nicht abgeschossen wird sorgt Putin schon dafür, dass der Pilot die nächsten 20 Jahre in Sibirien leben "darf". Damals amüsierte sich sogar insgeheim die politische Führung darüber, auch wenn "Köpfe" rollten.

Familienkochbuch

ich kann mich auch noch an das aufsehen damals erinnern. cool wars schon, aber er muss selbst gewusst haben, dass er da nicht so einfach wieder rauskommt. oder ist es um die berühmtheit gegangen? die russen lassen sich halt nicht gerne vorführen.

moga67

Kann mich auch noch gut an diese Aktion erinnern.
Derzeit hätten sie den Flieger wahrscheinlich beim Grenzübertritt abgeschossen.

jowi59

Heutzutage wäre er sicher nicht so weit gekommen.

Da wäre er nicht festgenommen sondern sofort abgeschossen worden.

Zuletzt bearbeitet von jowi59 am 28.05.2022 um 11:29 Uhr

MaryLou

1989 geriet Rust erneut in die Schlagzeilen. Während seines Zivildienstes stach er im DRK-Krankenhaus Rissen am 23. November 1989 mit einem Messer auf eine Schwesternschülerin ein, weil sie ihn nicht küssen wollte. Er verletzte sie schwer.[15][16] Am 19. April 1991 wurde Rust dafür zu einer 30-monatigen Freiheitsstrafe wegen Totschlagversuchs in einem minderschweren Fall verurteilt. Nach 15 Monaten Haft wurde er im Oktober 1993 vorzeitig entlassen. 1994 arbeitete er als Kellner in Moskau.[17]

2001 kam er wegen Diebstahls eines Kaschmirpullovers in einem Hamburger Kaufhaus erneut vor Gericht und wurde erst zu einer Strafe von 10.000 DM verurteilt, die später in der Berufung auf 600 DM reduziert wurde. 2003 verfolgte Rust das Internetprojekt „Orion and Isis“, in dem er sich als „Quelle des Friedens“ darstellte. Weil er einem Hamburger Spediteur ungedeckte Schecks ausstellte, wurde gegen ihn wegen fortgesetzten Betruges im November 2005 eine Geldstrafe von 1500 Euro verhängt. Ferner wurde er durch gerichtlichen Beschluss zur Herausgabe nicht bezahlter Möbelstücke gezwungen.[5][16][18]

QUELLE : kopiert von Wikipedia

Vielleicht hätte ihm doch eine längere Strafe gut getan?!